Blockchain sei Dank: Flüchtlinge können per Iris-Scan bezahlen

Die Einheit der Vereinten Nationen für Gleichstellung und Ermächtigung der Frauen (kurz UN Women) will in Zusammenarbeit mit dem World Food Programme (WFP) die Blockchain-Technologie nutzen, um syrischen Flüchtlingsfrauen in Krisensituationen zu helfen.Seit 2012 unterstützt UN Women Frauen in Flüchtlingslagern mit dem größten auf Frauen ausgerichteten Cash-for-Work-Programm. Wie der Name es schon andeutet, erhielten die Frauen bislang „Cash“, also Bargeld, für ihre geleistete Arbeit. In diesem Prozess waren allerdings auch externe Finanzdienstleister wie Banken involviert. Nun will das World Food Programme (WFP) UN Women dabei unterstützen, den Geflüchteten in den Flüchtlingslagern Za’atari und Azraq in Jordanien mit modernster Technologie zu helfen. Zukünftig sollen sie direkt auf ihre Gelder zugreifen und die Konten in einem Blockchain-Netzwerk sicher aufbewahren können.Geld aus dem SupermarktMithilfe der Blockchain wollen UN Women und WFP weibl

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Wie sicher sind eigentlich Stablecoins?

Stablecoins erfreuen sich auf Kryptobörsen großer Beliebtheit. Sie bieten Tradern die Möglichkeit, ihre Profite nach einer Rallye abzusichern – ohne das Geld in Fiat zu tauschen. Das funktioniert jedoch auch nur, wenn der Stablecoin stabil bleibt. Sowohl in der Krypto- als auch der Fiatwelt gibt es hier Negativbeispiele. Stablecoins sind einer der das Jahr 2018 bestimmenden Hypes. Wie auch Tokenized Assets versprechen sie eine Brücke zwischen der klassischen Finanzwelt und dem Kryptomarkt – und sie sorgen für eine gewisse Stabilität. Diese ist notwendig, rangiert doch die monatliche Volatilität des Wertepaars Bitcoin/US-Dollar durchschnittlich zwischen drei und sechs Prozent. Zum Vergleich: Die vom Euro, wieder bezogen auf den US-Dollar, liegt bei unter einem Prozent. Selbst die von der türkischen Lira liegt bei zwei Prozent.Unkritisch die Stabilität von Stablecoins als gegeben hinzunehmen, ist jedoch aus verschiedenen Gründen etwas sehr optimistisch. Im Zweifel für den Angeklagten ignorieren wir mal die verschiedenen Red Flags um das Tether-Projekt. Der Fokus soll auf dem Problem Stabilität selbst liegen. Wir können hier aus der Welt der Fiatwährungen lernen. Konzepte wie Stablecoins gibt es in dieser schon lange. 25 Währungen koppeln ihren Kurs an d

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Bitcoin Ade, hallo Ripple? Das Meinungs-ECHO KW38

Ein vergeblicher Appell der „Krypto-Mom“, bullishe Töne von Ripple Labs und ein Abgesang auf Bitcoin. Ein bunter Korb an Meinungen machte diese Woche im Kryptospace die Runde. Das Meinungs-ECHO.Altcoin-Apokalypse2019 wird das Jahr des Bitcoin-Rebounds. Davon zeigt sich Sunny Singh, COO des Kryptozahlungsdienstleisters BitPay, überzeugt. Im Gegensatz zu den Altcoins, die zum Untergang verdammt seien, werde die Mutter aller Kryptowährungen aufgrund guter Adaptionsperspektiven überleben.„[…]nächstes Jahr werden Sie sehen, wie das Gerede der großen Marktteilnehmer Wirklichkeit wird, wo Goldman einen Trading Desk einführt, Fidelity ein Bitcoin-Produkt auf den Markt bringt, Square Bitcoin-Verarbeitung für Händler anbietet und BlackRock einen ETF … So wird das alles Wirklichkeit, und jeder wird eine Adoption sehen. Und dann wird der Preis wieder steigen.”sagte der BitPay-COO der US-Nachrichtenagentur Bloomberg.Generische Statements aus dem FinanzministeriumAuch der Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat sich zum Thema Kryptowährungen geäußert – wenn auch höchst generisch:„Ob das als Währungsmodell eine Perspektive hat, würde ich heute bezweifeln,“fachsimpelte Scholz laut der Nachrichtenagentur Reuters beim deutsch-niederländischen Armeekorps. Ferner wies er auf den Energiebedarf von Kryptowährungen hin, auf eine mögliche Blase und auf die Notwendigkeit der Beobachtung von Terrorismus-Finanzierung. Dennoch wolle er nicht für die nächsten 30 Jahre sprechen.Die „Krypto-Mom“ unterstreicht ihre ForderungenHester M. Peirce, jenes Mitglied de

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Die SEC vertagt ihre Entscheidung zu Bitcoin-ETF und bittet um Feedback

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) hat erneut eine Entscheidung über die Zulassung eines börsengehandelten Bitcoin-Fonds (Exchange-traded Fund, ETF) vertagt. Der von der CBOE-Börse eingereichte Vorschlag betraf die Einführung eines physisch gedeckten Bitcoin-ETF namens VanEck SolidX Bitcoin Trust. Die Kommission verbindet ihren Entschluss mit einem Appell an die interessierte Öffentlichkeit, einzelne Aspekte des eingereichten Vorschlags zu kommentieren.Und täglich grüßt das Murmeltier: Die Entscheidung der US-Börsenaufsicht SEC, sich in Sachen Bitcoin-ETF noch mehr Zeit einzuräumen, kommt nicht überraschend. Die Kommission will nichts überstürzen – und das ist auch gut so. In ihrer Stellungnahme zur Verschiebung zeigte die Kommission die Argumentation der Antragstellerin CBOE auf. Im Anschluss ermutigte die SEC die Öffentlichkeit dazu, selbst zu prüfen, ob die Argumente der Börse ausreichten, „um die Investoren und das öffentliche Interesse zu schützen“. Dieser Aufruf hat gute Chancen, auf fruchtbaren Boden zu fallen. Hat die SEC doch bis einschließlich 19. September bereits über 1.400 Kommentare zur Causa VanEck SolidX Bitcoin Trust erhalten. Eine überwältigende Anzahl der Kommentatorinnen und Kommentatoren sprach sich dabei für eine Zulassung des Bitcoin-ETF aus.18 offene FragenDie SEC hat den interessierten Investoren eine Aufzählung von 18 Argumenten der Antragsteller sowie allgemeinen Fragen zur Thematik präsentiert, an denen sie sich in ihren nächsten Kommentaren abarbeiten können.1. Ist der Bitcoin-ETF wirklich nicht manipulierbar?Die CBOE argumentiert, dass der VanEck SolidX Bitcoin Trust besser vor Manipulation gefeit sei

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Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management: Wenig Wissen über die Ertragskomponente von Kapitalmarktinvestments / Fast zwei Drittel der Deutschen mit Wissenslücke bei Anlagechancen

Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management: Wenig Wissen über die Ertragskomponente von Kapitalmarktinvestments / Fast zwei Drittel der Deutschen mit Wissenslücke bei Anlagechancen: Das Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management basiert auf einer repräsentativen Befragung durch die… mehr Frankfurt (ots) – Viele Deutsche scheuen Kapitalmarktinvestments, da sie Angst vor Marktschwankungen und damit verbundenen Verlusten haben. So wissen laut aktuellem Income-Barometer rund zwei Drittel der Deutschen nicht, dass Kapitalmarktprodukte wie Aktien oder Anleihen regelmäßige Erträge – also Dividenden oder Zinsen – generieren. Auch dass diese unabhängig von Börsenschwankungen ausgezahlt werden, ist nur 37 Prozent der Bundesbürger bekannt. “Viele Deutsche wünschen sich regelmäßige Ausschüttungen, die zeigen, was ihr Erspartes ‘verdient’ hat – das macht Spareinlagen und Tagesgelder auch so beliebt. Nach einer Dekade niedriger Zinsen ist es für das Erreichen der Anlageziele aber unabdingbar, vom Sparer zum Anleger zu werden und auf die Ertragskraft der Kapitalmärkte zu setzen,” betont Christoph Bergweiler, Leiter Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland bei J.P. Morgan Asset Management. Denn reine Spareinlagen zehren nach Abzug der Inflation das eingesetzte Ersparte auf – so kommt es trotz vermeintlicher Sicherheit dieser Anlagen zu realen Verlusten. “Wer weiß, dass auch Aktien und Anleihen regelmäßige Erträge liefern, die unabhängig vom aktuellen Kapitalmarktumfeld ausgeschüttet werden, kann den Marktschwankungen gelassener entgegensehen – wirken diese Ausschüttungen doch wie ein ‘Puffer’ gegen das Auf und Ab an der Börse.” Lösung mit Mehrwert Laut Bergweiler gilt es, sich bewusst machen, dass Aktien und Anleihen kein kompliziertes Finanzprodukt, sondern eine Anlage in ein Wirtschaftsunternehmen sind. “Als Aktionär…

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„Bitcoin hat den Boden erreicht“ – Michael Novogratz erwartet Aufschwung

Michael Novogratz, ehemaliger Hedgefonds-Manager bei Goldman Sachs und Gründer des Krypto-Vermögensverwalters Galaxy Digital Capital Management, sagte am Donnerstag, dass Bitcoin den Boden erreicht hätte und bereit für einen erneuten Aufschwung sei. Ist der Bitcoin-Bärenmarkt am Ende? Bitcoin erlebte im Zeitraum 2016-2017 eine „klassische spekulative globale Manie“, ist aber jetzt im Aufschwung, da den Markt die „Verkaufsmüdigkeit“ getroffen hat, sagte Novogratz auf dem zweiten jährlichen „All Markets Summit“ von Yahoo Finance. Auch der von Galaxy Digital und Bloomberg im Mai ins Leben gerufene Kryptowährungsindex deutet auf einen „klassischen Boden“ hin, so Novogratz. Laut dem Milliarden-Investor soll „eine Menge an institutionellem Geld, das bereit ist, für Kryptowährungen ausgegeben zu werden“, die Pre

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„Die Kurse werden wieder anziehen”: Sir Howard Davies im Interview

Sir Howard Davies gilt als einer der führenden Finanzexperten weltweit. Ein Blick auf seinen Lebenslauf verrät, warum. Von 1995 bis 1997 war Davies stellvertretender Direktor der Bank of England, von 1997 bis 2003 Vorsitzender der britischen Finanzmarktaufsicht FSA sowie elf Jahre als Direktor für die Risikoabteilung des Bankenriesens Morgan Stanley zuständig. Heute leitet Davies die krisengebeutelte Royal Bank of Scotland und berät nebenbei Fonds sowie die chinesischen Finanzbehörden. Wie es um die Zukunft des Bitcoin steht, welche Auswirkungen Kryptowährungen für Zentralbanken haben und welche Rolle die Blockchain dabei spielt – hierzu beantwortete Howard Davies BTC-ECHO einige Fragen.Das Interview wurde vom Englischen ins Deutsche übersetzt. BTC-ECHO: Während der Bitcoin im vergangenen Jahr in astronomischen Höhen schwebte, verglichen Sie den drohenden Crash der Krypto-Ökonomie mit Dantes Inferno. Seit dem Allzeithoch im Dezember von 19.783 US-Dollar ist der Bitcoin-Kurs stark gesunken. Das Inferno ist eingetreten, der Bitcoin jedoch nicht völlig ausgebrannt. Wie sehen Sie die Zukunft von Kryptowährungen? Besteht eine Chance, dass sich der Bitcoin aus seiner Asche erhebt?Howard Davies: Meine Dante-Anspielung bezog sich auf den Vers „Gebt die Hoffnung auf, alle, die ihr hier hineingeht.“ Dabei ging es mir vor allem um die Warnung an Kleinanleger, die dachten, mit Bitcoin-Investments könne leichtes Geld verdient werden. Ich hoffe, ein paar Leute haben zugehört! Die jüngsten Preisstürze haben bewiesen, dass Kryptowährungen hochvolatile Investments sind. In Zukunft könnten sie aber weiterhin eine Rolle spielen und ich glaube, dass die Kurse wieder anziehen werden – zumindest zu einem gewissen Grad. Ich glaube allerdings, dass

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Regulierungs-ECHO KW 38: Der Hammer fällt in Übersee

In den USA gibt es bereits jetzt dreimal so viele Kryptoklagen wie im vergangenen Jahr. Japan vergrößert sein Regulierungsteam, während Frankreich all seine Hoffnungen auf eine gelungene Regulierung von ICOs stützt. Das Wichtigste, was in Sachen Regulierung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen in der letzten Woche passiert ist, in Kürze. Das Regulierungs-ECHO.Die Regulierungsmeldungen sind wieder deutlich USA-lastig. Dort sprach sich Hester Peirce von der SEC für einen deutlich positiveren Ton gegenüber Bitcoin aus. Außerdem wies ein Gericht in der Causa Mt.Gox die Verantwortung von sich. Kein Wunder, schließlich haben sie genug zu tun: Es gibt 2018 bereits mehr Kryptoklagen als im gesamten vergangenen Jahr. Japan feilt derweil an einem neuen Regulierungsteam, während sich Frankreich erhofft, Blockchain-Start-ups ins Land zu locken. Wo der Regulierungshammer geschwungen wird, erfahrt ihr im Regulierungs-ECHO.SEC: Hester Peirce sprich

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EANS-Adhoc: Bank für Tirol und Vorarlberg AG / Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft (BTV) beschließt Kapitalerhöhung

——————————————————————————– Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. ——————————————————————————– Kapitalmaßnahmen 21.09.2018 Innsbruck – 21.09.2018 – Im Oktober 2018 wird die BTV eine Kapitalerhöhung durchführen, um das Kernkapital der BTV nachhaltig zu stärken und das weitere Wachstum im Kerngeschäft zu forcieren. Der Vorstand der BTV hat mit Genehmigung des Aufsichtsrats vom heutigen Tag eine Erhöhung des Grundkapitals von EUR 61.875.000 auf bis zu EUR 68.062.500 durch Ausgabe von bis zu 3.093.750 neuen, auf Inhaber lautende Stamm-Stückaktien (“Junge Aktien”) beschlossen. Der Bezugs- und Angebotspreis wird mit EUR 24,25 je Junger Aktie festgelegt. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre (Stamm- Stückaktien und Vorzugs-Stückaktien) wird gewahrt. Weiters wird das Bezugsverhältnis mit 10:1 festgelegt, d. h., 10 Stamm-Stückaktien oder Vorzugs- Stückaktien berechtigen den Inhaber zum Bezug einer Jungen Aktie. Die Bezugsfrist beginnt voraussichtlich am oder um den 1. Oktober 2018 und endet voraussichtlich am oder um den 15. Oktober 2018. Die nicht über Bezugsrechte erworbenen Jungen Aktien werden in einem öffentlichen Angebot privaten und institutionellen Investoren in Österreich angeboten (“Folgeangebot”). Die Angebotsfrist für das Folgeangebot startet voraussichtlich ebenso am oder um den 1. Oktober 2018 und endet voraussichtlich am oder um den 16. Oktober 2018. Vorbehaltlich der Billigung durch die Finanzmarktaufsicht steht für das öffentliche Angebot in Österreich ein nach Maßgabe des österreichischen Kapitalmarktgesetzes (KMG) erstellter Prospekt voraussichtlich ab dem 28. September 2018 auf der Website der Gesellschaft unter www.btv.at unter dem Menüpunkt “Investor Relations”https://www.presseportal.de/”BTV Kapitalerhöhung 2018” und am Sitz…

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Coinbase stellt sich Vorwürfen der Staatsanwaltschaft

Die Bitcoin-Börse Coinbase steht unter dem Verdacht, einen nicht unerheblichen Anteil ihrer Trades innerhalb des Personals ausgeführt zu haben. Nun äußerte sich ein Vertreter der Börse gegenüber der New Yorker Staatsanwaltschaft, um die Angelegenheit klarzustellen.Coinbase, eine Börse, auf der Bitcoin und andere Kryptowährungen gehandelt werden können, steht unter dem Verdacht, Trades im Eigeninteresse durchzuführen. Denn ein Bericht der New Yorker Staatsanwaltschaft legt offen, dass es sich bei 20 Prozent des Handelsvolumens um Aktivitäten handle, die von Mitarbeitern der Börse aus gingen. Diese bestritt nun die Vorwür

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