Bitfinex – eine Börse fällt in Ungnade

Bitfinex steht derzeit im Verdacht, direkt auf einen Bankrott zuzusteuern. Nutzer beklagen fehlende Geldeinlagen in Krypto und Fiat. Die Bitcoin-Börse bestreitet diese Vorwürfe zwar. Doch ganz ausräumen können sie die Zweifel nicht. Inmitten von alldem steht der ehemalige Kinderstar Brock Pierce.Die Bitcoin-Börse Bitfinex muss sich aktuell dem kritischen Kreuzfeuer ihrer Nutzer aussetzen. Der Hauptvorwurf ist, dass die Börse nicht mehr genügend Geldreserven hat, um ihre Kunden auszuzahlen. Hinzu kommt, dass sich viele Nutzer online beschweren, worauf das Unternehmen mit Zensur reagiert. Manche Nutzer befürchten sogar ein neues Mt.Gox, die meisten bangen jedoch um ihre eingelagerten Bitcoin. Dazu werden die alten Verdachtsmomente wieder erweckt, dass der angebliche Stable Coin Tether doch nicht so stabil ist. Inmitten all dieser Unsicherheiten steht ein ehemaliger Disney-Star: von der fragwürdigen Noble Bank, Brock Pierce, Tether und Bitfinex.Brock Pierce: Bitcoin-Pionier mit SchattenseitenBrock Pierce zählt zu den reichsten (bekannten) Figuren in der Bitcoin-Szene – Forbes schätzt sein Krypto-Vermögen auf 700 Millionen bis eine Milliarde US-Dollar. Er hat in Unternehmen wie Mastercoin, Coinbase und Ethereum investiert und ist oft gesehener Gast auf Blockchain-Veranstaltungen. Doch der Weg, der ihn dorthin führte, ist in vielerlei Hinsicht fragwürdig.Da ist zunächst die unangenehme Sache mit DEN, dem Digital Entertainment Network. Brock Pierce gründete diesen Vorläufer moderner Streaming-Netzwerke gemeinsam mit Marc Collins-Rector und Chad Shackley und plante einen 75 Millionen US-Dollar schweren Börsengang. Doch dazu sollte es nicht kommen: Das Trio musste sich gegen die Anklage des Kindesmissbrauchs verantworten. In der Folge schlossen die Betreiber das Netzwerk und verkündeten ihren Bankrott. DEN zählt zu jenen Unternehmen der DotCom-Blase, die wenig Content produzierten und die Führungsetage unverhältnismäßig hoch bezahlte. Der ehemalige Disney-Kinderstar von „The Mighty Ducks“ bekam selbst jedoch nie eine Strafe und distanzierte sich von seinen Mitproduzenten. Er bezahlte lediglich 21.000 US-Dollar um eine der Klagen abzuweisen.Von Streaming über

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