Buchstabe a – wie z.B: Annuität

Abkürzungen aus dem Kredit – und Finanzwesen

Buchstabe a

  • Annuität

Annuität heißt gleichbleibende Gesamsumme aus Zins und Tilgung eines Kredites oder Darlehens. Der Tilgungsanteil nimmt über die Zeit zu der Zinsanteil nimmt im Gegenteil dann ab. In der Investitionsrechnung eine gleichbleibende regelmäßige Zahlung. Es gibt eine konstante Annuität und eine Variable.

Was ist der Unterschied:

Die konstante zeichnet sich durch gleichbleibende Beträge aus. Daher spricht man auch meist von einer echten Annuität.Annuität

Bei der Variablen spricht man von steigenden oder fallenden Beträgen, meistens werden fallende Annuitäten angeboten. Hier bleibt der Tilgungsbetrag konstant dafür verringern sich im Laufe der Zeit die Ratenhöhe.

  • a.o.

außerordentlich – das heißt Erträge oder Aufwendungen die außerhalb der gewöhnlichen Tätigkeit der Kapitalgesellschaften anfallen können wie z.B: der Erlös beim Verkauf von Firmenfahrzeugen

  • AAA

Triple AAA entspricht beste Rate (Stufe 1, es gibt 5 Stufen diese Stufe wäre dann B) das sind sogenannte Benotungen bei den Ratig Agenturen z. B. Standard & Poors Triple AAA heißt sehr gute Bonität, fas kein Ausfallrisiko. Beispiele dafür wären die Bundesrepublik Deutschland oder die Kfw Kreditanstalt für Wiederaufbau.

  • Add Inn

Zusatzprogramme für Browser oder MS Office im Finanzsektor z.B: Eurokonvert oder Was wäre wenn Analysen

  • Add On

Zusatzprogramme wie oben beschrieben meistens nur umfangreicher

  • Adressenausfallrisiko

sogenannter Begriff aus der Bankenwelt man kann ihn ungefähr so übersetzen, welches Risiko besteht wenn der Kunde (Adresse) den Kredit nicht zurückbezahlt.

  • AfA

Steuerrechtlicher Begriff für „Absetzung für Abnutzung“ Abschreibung für wirtschaftliche Güter

  • AfaA

wie oben beschrieben nur für eine ausßergewöhnliche Absetzung

  • ABS

engl. Asset Backed Securities, durch Aktiva gedeckte Wertpapiere

  • Abschreibung

Rechnerische Wertminderung – (Afa) Absetzung für Abnutzung (z. B: PC usw.) eines Wirtschaftsguts in einer Periode meistens 1 Jahr. Abschreibung findet man meistens in der Bilanz und Kostenrechnung. Hier gibt es verschiedene Unterscheidungen:

  1. konstante (lineare) Abschreibung also gleichbleibend
  2. Abschreibung nach Leistung

Ist der Gegenstand nach einiger Zeit abgeschrieben ist der Buchwert rechnerisch 0,0€. Ab dann gehört er zur stillen Reserve. Aber Achtung Abschreibungen sind keine Ausgaben.

Begriff der Zinseszinsrechnung: Ermittlung des Anfangskapitals (Barwert) für ein gegebenes Endkapital durch Multiplikation: Gegeteil ist Aufzinsen.

  • Agio

Aufgeld, Ausgabeaufschlag z.B: der Betrag um den der Preis eines Wertpapiers seinen Nennwert übersteigt Folglich Disagio ist das Gegenteil.

  • Ak

Anschaffungskosten

  • Aktie

Mitgliedschaftsrechte (Beteiligung an der Aktiengesellschaft) und gleichzeitig das Wertpapier, das diese Rechte hat. Der Inhaber dieser Aktie (Aktionär) ist Teilhaber am Vermögen der Aktiengesellschaft.

  • Aktienbuch

Ein bei Aktiengesellschaften geführtes Verzeichnis der Aktionäre für Namensaktien.

  • Aktiva – Vermögen einer Gesellschaft;

Auf der linken Seite einer Bilanz mit folgender Gliederung: immaterielle Vermögenswerte, Sach – u. Finanzanlagen sowie Umlaufvermögen aus Vorräten, Geld und Forderungen. Gliederungsprinzip ist die Schnelligkeit, mit der die Aktiva zu Geld gemacht werden können.

  • AN

Arbeitnhemer

  • Anlagegüter

Güter des Anlegevermögens

  • Anlagevermögen

Daueranlagen eines Unternehmens, die normalerweise nicht verkauft werden sollen Dazu zählen Sachanlagen wie Maschinen, Finanzanlagen wie Aktien und immaterielle Vermögenswerte wie Konzessionen, Patente, Lizenzen usw. ; Gegensatz: Umlaufvermögen (§247 Abs. 2 HGB)

  • Anleihe

Schuldverschreibung, Wertpapier mit meist fester Verzinsung, älterer Begriff: Obligation. Beispiele sind Bundesschatzbriefe, Kommunalobligationen, Industrieanleihen, neuerer Ausdruck: Rentenpapiere; Gegensatz: Aktien, Gesellschafteranteile

  • Annuität

regelmäßige Zahlung an den Gläubiger (z.B. eine Bank), die Zins und Tilgung enthält. Man unterscheidet feste und fallende Annuitäten.

  • Annuitaetenanleihe oder Darlehen

Tilgung und Zinsung in gleichbleibenden Annuitäten (Höhe); anders: Ratenanleihe

  • AO

Abgabenordnung, grundlegendes Steuergesetz in Deutschland

  • arithmetisches Mittel

häufig etwas ungenau als „Mittelwert“ bezeichnet. Korrekter als „einfacher Durchschnitt“: Summe der Werte geteilt durch die Anzahl der Werte; vgl. Median und Modus, gewogener Durchschnitt

  • Asset

engl., 1. Wertpapier, 2. Vermögensgegenstand oder Vermögen allg.

  • Auftragsabwicklung

Abarbeiten eines (Kunden – )Auftrags

  • Aufwand – Ausgaben

Aufwand und Ertrag ist ein Begriffspaar aus der Finanzbuchhaltung. Aufwendungen sind erfolgswirksame, periodisierte Ausgaben. Die Differenz zwischen Ertrag und Aufwand nennt man Jahresüberschuß (Gewinn) oder – fehlbetrag. Verwendet wird dieses Begriffspaar zur Ermittlung des Unternehmenserfolges wie er in der gesetzlichen GuV vorgeschrieben ist.

  • Aufwand – Kosten

Der Unterschied zwischen Aufwand und Kosten liegt darin, daß es für die Definition von Aufwendungen gesetzliche Vorgaben gibt, die für die Kostenseite völlig fehlen (kalkulatorische Kosten; Zusatzkosten). Ein Unternehmen benutzt Kosten zur Ermittlung der Wirtschaftlichkeit seines Unternehmens. Beispiel: Die Abschreibung ist eine Aufwendungen im Rahmen der GuV. Für ihre Höhe gibt es gesetzliche Vorschriften (z.B. AfA – Tabellen). Will man die Abschreibung einer Maschine zusätzlich in der Preisfindung als Kalkulationsgröße (kalkulatorische Kosten) berücksichtigen, so ist man in der Berechnung der Abschreibung frei. Beispielsweise kann man die Abschreibung auf der Basis von Wiederbeschaffungskosten ansetzen und nicht – wie es der Gesetzgeber vorschreibt – auf der Basis der historischen Anschaffungskosten.

  • Aufzinsen

Begriff der Zinseszinsrechnung: Ermittlung des Endkapitals aus gegebenem Anfangskapital und dem gegebenen Zinsfuß bzw. Mulitplikation von Zahlungen mit dem Aufzinsungsfaktor: co * (1 + i)n. Ergibt den Betrag, den man aus einem gegebenen Kapital co in n Jahren erhält. Gegensatz: Abzinsen

  • Ausgaben

Ausgaben sind Auszahlungen plus (Zugang an) Schulden. Daher ist der Begriff „Ausgabe“ etwas weiter gefaßt als der Begriff „Auszahlung“. Gegensatz zu Ausgaben sind Einnahmen. (vgl. auch Aufwand – Ertrag)

  • Außenfinanzierung – Marktfinanzierung

Ausstattung eines Unternehmens mit Geld oder Sachmitteln durch den Markt, also von außen. Arten sind Fremdfinanzierung durch Kredite, Leasing u.a. sowie die zusätzliche Bereitstellung von Eigenkapital durch Ausgabe von Aktien oder zusätzliche Einlagen von Gesellschaftern. Gegensatz: Innenfinanzierung

  • außerordentlicher Aufwand

Aufwendungen bzw. Kosten, die nicht durch die gewöhnliche Geschäftstätigkeit entstehen. Beispiel: Verluste aus Aktiengeschäften oder Aufwendungen infolge eines LKW – Unfalls oder Aufwendungen infolge eines Blitzschlages

  • außerordentlicher Ertrag

Einnahmen, die nicht durch die gewöhnliche Geschäftstätigkeiten erzielt wurden. Es sind Erträge, die unregelmäßig und in ungewöhnlicher Höhe anfallen. Beispiel: Gewinn aus Immobilienverkäufe (bei Nicht – Maklern) oder Buchgewinne aus der Veräußerung unterbewerteter Vermögensgegenstände

  • Auszahlung

Verminderung des Bargeldbestandes oder des Bankguthabens dh. Verminderung der Liquidität; Gegensatz: Einzahlung

  • Avale

Bankbürgschaft oder – garantie, bei dem die Bank eine selbstschuldnerische Bürgschaft übernimmt. Sie werden z.B. von Behörden verlangt. Ziel ist z.B. eine Absicherung von Vertragsstrafen bei nicht rechtzeitiger Fertigstellung einer Leistung z.B. im Straßenbau.

  • AZ

Aktenzeichen

[hyperlink style=“1″ href=“https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2F“ new_window=“Y“ align=“left“]Quelle: Wikipedia[/hyperlink]

 

 

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