Energieeffizientes Bauen zahlt sich nicht immer aus – Bauherren-Schutzbund e.V. präsentiert Studie und nennt Tipps, damit Spareffekte wirklich eintreten

Berlin (ots) – Energieeffizientes Bauen entlastet den Geldbeutel privater Bauherren – was Politik und Hersteller häufig versprechen, trifft in der Praxis nicht immer zu. Das belegt eine aktuelle Studie im Auftrag des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Die Verbraucherschutzorganisation nennt Tipps, damit sich Energiemaßnahmen wirklich lohnen. Im Rahmen seines Bautechnischen Forums “Energieeffizient bauen – bezahlbar und zukunftsfähig” hat der Bauherren-Schutzbund e.V. am Dienstag in Berlin die Wirtschaftlichkeit baulicher Energieeinsparmaßnahmen auf den Prüfstand gestellt. Hochrangige Vertreter aus Politik, Bauwirtschaft und Wissenschaft diskutierten die Frage, unter welchen Umständen Verbraucher durch energieeffizientes Bauen Geld sparen können. Anstoß war das Ergebnis einer beauftragten Metastudie. Die Untersuchung des Fraunhofer Informationszentrums Raum und Bau zeigt: Beim energieeffizienten Bauen lassen sich keine Pauschalaussagen treffen, ob sich die getroffenen Maßnahmen für Verbraucher rentieren oder nicht. Aus den zahlreichen Vorträgen ergeben sich drei Anhaltspunkte, wie Bauherren wirklich Geld sparen können: 1. Nach einem ganzheitlichen Konzept bauen Gerade bei der Modernisierung aber auch beim Neubau gilt: Damit Spareffekte durch Energieeffizienzmaßnahmen wirklich eintreten, muss von Anfang an nach einem klaren Konzept gebaut werden. Entscheidend ist, dass alle Einzelmaßnahmen sinnvoll aufeinander abgestimmt sind. Wer immer nur mehr dämmt und nicht gleichzeitig die Heizanlage darauf abstimmt, wird am Ende kein Geld sparen. Helfen kann hier ein Experte, der alle Vorhaben zu einem ganzheitlichen Konzept zusammenfasst und die Immobilie als Gesamtsystem behandelt. Im Anschluss können die Bauherren entscheiden, ob sie komplett oder in Einzelmaßnahmen modernisieren. In jedem Fall ist sichergestellt, dass die gewünschten Ziele erreicht werden. 2. Individuelle Situation ausschlaggebend Verbraucher sollten sich nicht von vermeintlichen Primärenergiewerten, die häufig im Ver

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