Lazarus infiltrierte asiatische Kryptobörsen, Spur führt nach Nordkorea

Der Hackergruppe Lazarus gelang nach Angaben der Sicherheitsforscher von Kaspersky Lab beinahe ein neuer Coup. Sie bauten eine unauffällige Schadsoftware in einen eigens dafür entwickelten Client zum Traden von Kryptowährungen ein. Die Cyberkriminellen haben dabei keine Kosten und Mühen gescheut. Sie hatten die Trader und die Übernahme der Wallets von infiltrierten Kryptobörsen vor Augen.Der von Kaspersky Lab als „AppleJeus“ bezeichnete Angriff zielt direkt auf die Trader und Online-Handelsplätze für Kryptowährungen ab. Dabei ist es den Mitgliedern von Lazarus gelungen, in die Infrastruktur einer namentlich nicht genannten Kryptobörse im asiatischen Raum einzudringen. Lazarus hat eigens zu diesem Zweck ein voll funktionstüchtiges Trading-Programm für Windows und Mac OS X erstellt. Auch war eine Version für Linux-Distributionen geplant, wie Kaspersky der Firmenwebseite des Herstellers entnahm. Die Tarnfirma Celas LLC wurde offenbar von den Lazarus-Mitgliedern zu dem ausschließlichen Zweck gegründet, um den wahren Charakter ihres Trading-Programms zu verschleiern. Denn die Sicherheitsforscher f

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