Regulierung von Bitcoin – was geschah diese Woche zum Thema

Der Artikel wurde bereits 182 mal gelesen

bei einer Geschätzten Lesezeit von ungefähr 2 Minuten, 41 Sekunden

Was geschah diese Woche zum Thema Regulierung von Bitcoin und Blockchain, und von welchen Ländern haben wir diese Woche zu diesem Thema gehört. Eine kurze Zusammenfassung versuche ich hier darzustellen.

1. China und die Regulierung von Bitcoin und die Blockchain

Die chinesische Regierung plant offenbar einheitliche nationale Standards für die Blockchain Technologie einzuführen. Man möchte im allgemeinen die Ledger und Blockchain Technologie voranbringen, dazu wurde sich bereits mit Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft in einem Seminar darüber diskutiert.

EZB: Bitcoin legt Schwachstelle offen

Kurze Übersetzung zur Stellungnahme der EZB zum Thema Bitcoin.

“Der Bitcoin stelle eine Herausforderung da und er es leicht hat da bis her die Banken es versäumten eine geeignete internationale Überweisungsoption für Verbraucher bereitzustellen. Dadurch zeigt uns der Bitcoin eine Schwachstelle in unserem System, doch Kryptowährungen können unser Zentralbankgeld nicht ersetzen.

Thailand findet die Regulierung von Bitcoin oder Kryptowährungen notwendig

Korn Chatikavanij, Thailands früherer Finanzminister, spricht sich für eine Regulierung von  Bitcoin und im allgemeinen Kryptowährungen aus. Er machte der thailändischen Finanzmarkaufsicht den Vorschlag für Bitcoin und Co. ein Regelwerk dafür zu erlassen.

Malaysien straft illegalen ICO ab

Die Regierung von Malaysien untersagte dem Blockchain Projekt Coinzer das Wappen und den 14 zackigen Stern des Wappens Malaysiens in ihrem Logo zu verwenden, denn es stellt fälschlicherweise eine Verbindung zum Staat her die nicht geduldet wird.

Mining: Es ist kein Verbot möglich

Durch den hohen Energieverbrauch des Minings (Digitales Schürfen von Kryptowährungen) wurde auch die EU Kommission darauf aufmerksam. Die Kommissarin für digitale Wirtschaft, Mariya Gabriel kann man aber das Mining nicht gesetzlich verbieten, doch es fällt in der EU ebenso in die Rechtsprechung für Energieeffizienz und Klimaschutz. Was das nun genau heißen soll blieb leider offen.

Zum Cloud Mining Anbieter Genesis Mining, dieser muß seine Aktivitäten in South Carolina einstellen. Hier wurde am 9.März eine Unterlassungsverfügung gegen Genesis veröffentlicht. Diese besagt dass Genesis und die 2. Firma, namens Swiss Gold Global INC., die für Genesis als Broker agierte und leider für South Carolina keine Genehmigung hatte, da diese Mining Verträge als Wertpapiere eingestuft worden waren, zu unterlassen.

Putin Berater bringt die Kryptowährung ins Spiel um etwaige Sanktionen umgehen zu können.

Sergey Glazyev, Putin Berater im Kreml, ist sich nicht sicher ob die russischen Einlagen in westlichen Banken sicher sind. Dadurch wäre es natürlich sinnvoll auf Basis der Blockchain eine eigene digitale Währung ins Spiel zu bringen. Somit würde man etwaige Sanktionen umgehen.

Australien warnt ihre Bürger vor Steuer Scams Anrufen

Die australischen Bürger wurden nun offiziell vor Scams gewarnt, die eine Zahlung für die Steuer fordern. Es gab offensichtlich einige Telefonanrufe bei denen Bitcoin als Zahlung gefordert worden war. Bürger sollen mit aller Vorsicht dies prüfen da dies von der offiziellen Seite der Steuerbehörde als Verlust, nicht abgedeckt sei.

Auf den Philippinen kommt eine härtere Gangart auf Kryptokriminalität zu

Leila de Lima die Senatorin auf den Philippinen schlägt auf Krypto Verbrechen höhere Strafen vor. In Zusammenhang mit illegalen Aktivitäten soll das philippinische Gesetz voll ausgeschöpft werden. Darunter fallen Bestechung von Beamten mit Bitcoin oder anderen Kryptowährungen, ebenso Kinderpornografie und Scam Betrug.

Im US-Senat ist eine erneute Anhörung geplant

Der Ausschuss für Kapital, Wertpapiere und Investments hatte diese Woche eine erneute Anhörung mit dem Titel “Prüfung von Kryptowährungen und ICO´s”.

Hier wurden unterschiedliche Sichtweisen der Behörden sichtbar. Die SEC (zuständig für Wertpapiere) Kryptowährungen als diese, während die CFTC behauptet dass es sich um die Tokens um Commodities handle. Wie man sieht sind sich hier auch die Behörden noch nicht so sicher.

Das war wieder eine turbulente Woche, die nächsten werden aber wahrscheinlich nicht besser werden, denn für verschiedene Regierungen und vor allem für die Banken sind die ganzen Kryptowährungen natürlich ein Dorn im Auge.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Bitte bestätigen!!

Ja, Ich stimme zu.