Sorge vor “Zombie-Unternehmen” im Mittelstand unbegründet

Frankfurt am Main (ots) – – Mittelstand ist strukturell gesund, durchschnittliche
Eigenkapitalquote liegt bei komfortablen 30 %
– Lediglich 5 % der mittelständischen Unternehmen in Deutschland
verdienen zu wenig, um Zinsverpflichtungen zu erfüllen
– Niedrigzinsen ohne messbare Folgen: Quote seit Jahren etwa
gleich
– Investitionen und Produktivität der sogenannten
“Zombie-Unternehmen” trotz schwacher Profitabilität auf Niveau
des gesamten Mittelstands Im deutschen Mittelstand liegen keine Anzeichen einer “Zombiefizierung” vor. Das zeigen erstmals Auswertungen auf Basis des KfW-Mittelstandspanels. Insgesamt gibt es derzeit nur vergleichsweise wenige Unternehmen mit kritischer Schuldentragfähigkeit, mit der so genannte “Zombie-Unternehmen” in Verbindung gebracht werden: Rund 167.000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) konnten 2016 ihre Zinsverpflichtungen nicht aus ihren operativen Gewinnen bestreiten. Das entspricht einem Anteil von 5 % an allen KMU. Diese Quote hat sich seit dem Einstieg in die Niedrigzinspolitik kaum verändert (2012: 6 %). Die Untersuchung von KfW Research zeigt auch: Investitionstätigkeit und Produktivität dieser Unternehmen bewegen sich auf dem Niveau des gesamten Mittelstandes. Damit entsprechen sie nicht den allgemein “Zombie-Unternehmen” zugeschriebenen Merkmalen. Ausgeprägt ist dagegen die niedrige Profitabilität. Der operative Jahresgewinn lag 2016 im Mittel unter 50 % der zu leistenden Zinsaufwendungen. Diese Unternehmen können daher als finanzschwach bezeichnet werden. Im Durchschnitt des gesamten Mittelstands decken die Erträge dagegen den sechsfachen Zinsbetrag. Große Mittelständler zählen häufiger als kle

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