Bitcoin: Alter Tether-Report bringt frischen Wind im Manipulationsskandal

Hat Tether doch eine weiße Weste? Eine Studie entlastet die Herausgeber des vermeintlich US-Dollar-gedeckten Stable Coins hinsichtlich des Vorwurfs der Bitcoin-Marktmanipulation. Schafft es der Report, die Manipulationsvorwürfe zu entkräften?Der anonyme Tether-KritikerDer Stable Coin Tether sieht sich seit Erscheinen eines anonym veröffentlichten Reports im Januar dieses Jahres mit Vorwürfen der Manipulation des Bitcoin-Kurses konfrontiert. Unter dem Titel „Quantifying the Effect of Tether“ wird in dem Report der Verdacht erhoben, dass der Stable Coin für beinahe die Hälfte der Bitcoin-Kursgewinne im untersuchten Zeitraum verantwortlich war. Der Bericht kam zu dem Ergebnis, dass neue Einheiten in Abhängigkeit der Kryptomarktlage „gedruckt“ wurden und sein Wachstum nicht Ergebnis einer „organischen“ Nachfrage sei.Zweifel an der Deckung des Stable CoinsAuch, dass der Stable Coin wirklich zu 100 Prozent durch US-Dollar-Einlagen gedeckt ist, bezweifelt der Verfasser. Tether Limited, die Herausgeberin des Stable Coins, behauptet das beharrlich – bleibt aber wasserdichte Beweise bislang schuldig. Ein am 20. Juni veröffentlichtes Gutachten der Anwaltskanzlei Freeh Sporkin & Sullivan bestätigte zwar anhand von Stichproben, dass der Stable Coin durch US-Dollar gedeckt sei. Es mangelt dem Gutachten jedoch an Glaubwürdigkeit, da Anwalt Sullivan auch Teil im Beratergremium einer der beiden (anonymen) Tether-Banken ist.Hartnäckiger ManipulationsverdachtDer Bericht zeigt darüber hinaus vor allem Auffälligkeiten in der Beziehung des Stable Coins zu Bitcoin auf. So seien 48,8 Prozent des Kurszuwachses von Bitcoin 2017 innerhalb der ersten beiden Stunden nach der Herausgabe ne

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Der Kuss des Todes: Bitcoin, BitMEX und Manipulation

Anthony Pompliano, Gründer und Partner von Morgan Creek Digital Assets, und Travis Kling, Gründer und CIO von Ikigai Asset Management, führten ein ausführliches Gespräch über den Zustand des Bitcoin-Ökosystems. Darin wird vor allem erklärt, warum Kling glaubt, dass BitMEX der Todesstoß für Bitcoin & Co. ist und was es mit Quantenkriminalität auf sich hat.Anthony Pompliano und Travis Kling unterhalten sich über das Bitcoin-Ökosystem. Von Manipulation, Jenga und Quantenkriminalität.Disclaimer: Der folgende Text besteht aus Auszügen aus einem Podcast, die aus dem Englischen übersetzt wurden. Sie geben die Ansichten der sprechenden Personen wieder und stimmen nicht zwingend mit der Meinung des Autors oder BTC-ECHOs überein.Zunächst unterhalten sich die beiden über die Hebelwirkung bei BitMEX und wie große Fische damit kleine Anleger ausnehmen.Bitcoin, BitMEX und der Kuss des TodesTravis Kling (T): Man kann bei Ripple, Tron, Bitcoin Cash, EOS und Cardano jetzt Long und Short gehen. Und das mit bis zu 20-facher Hebelwirkung bei einigen von ihnen, 50-fachen bei anderen. Und quantitativ gesehen war ein Listing auf BitMEX bisher der Kuss des Todes.Anthony Pompliano (P): Was denkst du, was das mit dem Markt macht?T: Was es bisher erwirkt hat, ist, dass man jetzt auf zwei Arten zu den Preisen kommen kann.P: Denn früher konnte man nur long gehen.Die schlechteste Art von LiquiditätT: Nun, man konnte auf BitMEX shorten, aber es gab nicht genug Liquidität. Und jetzt gibt es auf BitMEX gerade eine Menge Liquidität […]. Abgesehen davon – und ich bin froh, dass du das angesprochen hast – ist es die schlechteste Art…

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Kursanstiege: Überflieger Stellar (XLM) und Cardano (ADA), Bitcoin stabil

Innerhalb der letzten sieben Tage konnten bei den Altcoins vor allem Stellar (XLM) und Cardano (ADA) hervorstechen. Während die beiden Altcoins jeweils mit Kurszuwächsen im zweistelligen Bereich auftrumpfen können, bleibt der Bitcoin-Kurs relativ stabil.Stellar-Kurs (XLM)Der Stellar-Kurs liegt aktuell bei 0,26 US-Dollar. Damit stieg der Altcoin in den letzten sieben Tagen um satte 30,19 Prozent. Innerhalb des letzten Monats ergibt sich ein Kursanstieg des XLM-Coins von 22,4 Prozent. Stellars XLM liegt damit auf Platz sechs der Kryptowährungen mit den höchsten Marktkapitalisierungen. Mit einer Marktkapitalisierung von 5,01 Millionen US-Dollar liegt Stellar nun kurz hinter EOS (EOS) (5,2 Millionen US-Dollar) und relati

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Bitcoin Core Bug – eine Retrospektive

Am 17. September wurde dem Bitcoin Core Team mitgeteilt, dass ihre Version des Bitcoin Clients eine gefährliche Sicherheitslücke aufweist. Nicht nur, weil Angreifer damit Nodes abstürzen lassen könnten, Miner hätten damit weitere Coins erschaffen können. Die Core-Entwickler haben mit einem Bugfix den Fehler behoben, jedoch sollte das Geschehene eine Lektion für alle sein. „Es gibt sowas wie göttliche Gerechtigkeit“ kommentierte Emin Gün Sirer, Professor an der Cornell University und einer der Köpfe hinter dem Avalance-Protokoll, die dramatischen Enthüllungen um den Bitcoin Core Client. Konkret kommentierte er mit dieser Anrufung höherer Mächte die Retrospektive von Awemany, in der er seine Schwierigkeiten erläuterte, eine Sicherheitslücke an das Core-Team weiterzugeben. Ob Emin Gün Sirer, seinen Tweets zufolge eher Freund von Bitcoin Cash, damit die Aufbereitung von Awemany oder den Fehler im Bitcoin Core Client meinte, ist unbekannt. Die Dramatik jedenfalls beschreibt gut, was geschehen ist.Was für ein Fehler wurde im Bitcoin Core Client entdeckt?Der Fehler, gelistet als CVE-2018-17144, hätte es Angreifern nicht nur erlaubt, Bitcoin Core Clients abstürzen zu lassen. Miner hätten durch doppelte Inputs Coins aus dem Nichts erschaffen können. Der Fehler hätte also dazu führen können, dass alle Bitcoin Core Nodes crashen. Bitcoin Core Nodes machen 95 Prozent des Bitcoin-Netzwerks aus, man hätte also Bitcoin damit lahmlegen können. Doch nicht nur das: Durch das Schaffen neuer

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Bitcoin Ade, hallo Ripple? Das Meinungs-ECHO KW38

Ein vergeblicher Appell der „Krypto-Mom“, bullishe Töne von Ripple Labs und ein Abgesang auf Bitcoin. Ein bunter Korb an Meinungen machte diese Woche im Kryptospace die Runde. Das Meinungs-ECHO.Altcoin-Apokalypse2019 wird das Jahr des Bitcoin-Rebounds. Davon zeigt sich Sunny Singh, COO des Kryptozahlungsdienstleisters BitPay, überzeugt. Im Gegensatz zu den Altcoins, die zum Untergang verdammt seien, werde die Mutter aller Kryptowährungen aufgrund guter Adaptionsperspektiven überleben.„[…]nächstes Jahr werden Sie sehen, wie das Gerede der großen Marktteilnehmer Wirklichkeit wird, wo Goldman einen Trading Desk einführt, Fidelity ein Bitcoin-Produkt auf den Markt bringt, Square Bitcoin-Verarbeitung für Händler anbietet und BlackRock einen ETF … So wird das alles Wirklichkeit, und jeder wird eine Adoption sehen. Und dann wird der Preis wieder steigen.”sagte der BitPay-COO der US-Nachrichtenagentur Bloomberg.Generische Statements aus dem FinanzministeriumAuch der Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat sich zum Thema Kryptowährungen geäußert – wenn auch höchst generisch:„Ob das als Währungsmodell eine Perspektive hat, würde ich heute bezweifeln,“fachsimpelte Scholz laut der Nachrichtenagentur Reuters beim deutsch-niederländischen Armeekorps. Ferner wies er auf den Energiebedarf von Kryptowährungen hin, auf eine mögliche Blase und auf die Notwendigkeit der Beobachtung von Terrorismus-Finanzierung. Dennoch wolle er nicht für die nächsten 30 Jahre sprechen.Die „Krypto-Mom“ unterstreicht ihre ForderungenHester M. Peirce, jenes Mitglied de

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„Bitcoin hat den Boden erreicht“ – Michael Novogratz erwartet Aufschwung

Michael Novogratz, ehemaliger Hedgefonds-Manager bei Goldman Sachs und Gründer des Krypto-Vermögensverwalters Galaxy Digital Capital Management, sagte am Donnerstag, dass Bitcoin den Boden erreicht hätte und bereit für einen erneuten Aufschwung sei. Ist der Bitcoin-Bärenmarkt am Ende? Bitcoin erlebte im Zeitraum 2016-2017 eine „klassische spekulative globale Manie“, ist aber jetzt im Aufschwung, da den Markt die „Verkaufsmüdigkeit“ getroffen hat, sagte Novogratz auf dem zweiten jährlichen „All Markets Summit“ von Yahoo Finance. Auch der von Galaxy Digital und Bloomberg im Mai ins Leben gerufene Kryptowährungsindex deutet auf einen „klassischen Boden“ hin, so Novogratz. Laut dem Milliarden-Investor soll „eine Menge an institutionellem Geld, das bereit ist, für Kryptowährungen ausgegeben zu werden“, die Pre

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Bitcoin ETF: SEC schiebt Entscheidung über VanEck-SolidX Bitcoin-ETF erneut auf

Die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) hat gestern, am 20. September 2018, bekannt gegeben, dass die Behörde die Frist zur Entscheidung über den Bitcoin ETF von VanEck und SolidX erneut verlängert. Das neue Fristende könnte auf den 29. Dezember 2018 fallen. Entscheidung über Bitcoin ETF erneut verschoben Am 20. Juni 2018 hat die Cboe BZX Exchange „einen Vorschlag zur Regeländerung für die Notierung und den Handel von SolidX Bitcoin Shares des VanEck-SolidX Bitcoin Trust“ bei der SEC eingereicht, der am 2. Juli 2018 im Federal Register veröffentlicht wurde. Gemäß den Bedingungen des Vorschlags würden VanEck und SolidX eine Bitcoin-Treuhand anlegen, in der SolidX Aktien auflisten würde. Der Vorschlag von VanEck und SolidX wird von der Crypto-Communi

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Zaif: 59 Millionen US-Dollar-Börsenhack in Japan

Unbekannte stahlen am 17. September von einer japanischen Börse Kryptowährungen im Wert von 59 Millionen US-Dollar. Von der Börse Zaif wurden insgesamt 5.966 Bitcoin sowie einige Reserven an Bitcoin Cash und MonaCoin entwendet.Die Rufe nach dezentralen Börsen werden mit jedem Tag lauter. Ob Binance, Coincheck oder Mt.Gox: Immer wieder sehen sich zentralisierte Kryptobörsen Hacker-Angriffen ausgesetzt. Das zeigt sich jüngst wieder im Fall der japanischen Börse Zaif. Dort entwendeten Unbekannte die nicht unwesentliche Summe von 5.966 Bitcoin, außerdem einen kleinen Vorrat an Bitcoin Cash und MonaCo

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Steigt der Bitcoin-Kurs jetzt aus dem Bärenmarkt? Die NVT-Ratio rät zum Abwarten

Gemäß Michael Novogratz und anderen sei der Boden des Bärenmarkts erreicht und die Zeit reif für einen Bullenmarkt. Doch gibt das der Bitcoin-Kurs aktuell her? Die NVT-Ratio kann helfen, das Ende eines Bärenmarktes abzuschätzen. Die Stimmen zum Bitcoin-Kurs schwenken mal wieder um: Angeheizt von den Sorgen um eine neue Wirtschaftskrise haben sich einige für Bitcoin ausgesprochen, wie das letzte Meinungs-ECHO zeigt. Michael Novogratz verkündete sogar den sehnsüchtig erwarteten Boden und damit das Ende vom Bärenmarkt. Andere beschwören, dass der September immer zu einem Anstieg vom Bitcoin-Kurs geführt haben soll.Wie viel Bestand haben derartige Thesen? Bullishe Aussagen wie Charlie Shrems Adieu zu Bitcoin-Kursen unter 10.000 US-Dollar haben sich nicht bewahrheitet. In anderen Artikeln haben wir kritisch und datenbasiert auf bullishe Prognosen geschaut, um abzuschätzen, wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich diese sind.Was den September als das Ostern des Bitcoin-Kurses betrifft, ist auch Zweifel angesagt. Nicht nur, dass derartige Betrachtungsweisen in der Vergangenheit sich nicht immer als korrekt erwiesen haben, die (ohnehin mangelhafte) Statistik gibt eine derartige Sicherheit kaum her:Acht Messungen sind nicht wirklich genug, um eine Aussage Marke „Der September führt immer in einen Bull

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Bitcoin wird die Hälfte des Marktanteils an Ethereum verlieren: Weiss Ratings

Weiss Ratings wurde 1971 gegründet und ist eine der führenden Rating-Agenturen für Finanzinstitute in den USA. Auf Twitter schrieb das Unternehmen, dass Bitcoin innerhalb der nächsten 5 Jahre insgesamt die Hälfte seines Marktanteils an die Kryptowährung Ether verlieren wird. Bitcoin ist ein „One-Trick-Pony“ Weiss Ratings bezeichnete Bitcoin (BTC) in dem Tweet als ein „One-Trick-Pony“, was so viel bedeutet wie, dass BTC für nur einen bestimmten Zweck oder eine Sache gut ist. #Bitcoin will lose 50% of its #cryptocurrency market share to #ETH within 5 years, due to it offering more uses and being backed wit

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