Kann China Bitcoin zerstören? Besonnenheit statt FUD, Teil 1

Eine Studie von Kaiser et al. untersucht verschiedene Angriffsvektoren, die ein Staat gegen Bitcoin nutzen könnte. An verschiedenen Stellen im Bitcoin-Ökosystem las man eine reine apokalyptische Interpretation. Doch was genau wird in der Studie diskutiert und was hat Antpool damit zu tun?Eine Kolumne von Dr. Philipp GieseEin Gespenst geht um im Krypto-Wald. China, so heißt es, „habe die Fähigkeiten und eine starke Motivation, Bitcoin zu zerstören“. Es wird die besorgte Frage gestellt, „ob die chinesische Regierung Bitcoin zerstören“ könne.Dass der virtuelle Blätterwald die Studie in dramatischen Tönen zitiert, ist verständlich. „The Looming Threat of China: An Analysis of Chinese Influence on Bitcoin” ist ein besorgniserregender Titel. Im Paper möchten Ben Kaiser, Mireya Jurado und Alex Ledger darstellen, wie stark der Einfluss Chinas auf das Bitcoin-Ökosystem ist und welche Angriffsvektoren China gegen Bitcoin richten kann.Der Markt, der in der letzten Zeit so seitwärts unterwegs war, dass die Volatilität Bitcoins sich langsam mit der von Fiatwährungen messen ließ, reagierte prompt und fiel um fünf Prozent. Besorgt fragen sich viele, ob Bitcoins Existenz wirklich vom Wohlwollen Chinas abhängig ist und Investoren betrachten Bitcoin mit Sorge. Aus derartiger Angst entwickelt sich häufig FUD – Fear, Uncertainty, Doubt –, ein lähmendes Gefühl, das eine ganze Community bremsen kann.Um aus diesem sorgenvollen Teufelskreis des Grübelns und der Panik auszubrechen, hilft Aufklärung. In Zeiten der Sorge ist es immer am besten, die Primärquelle selbst zu studieren und auch diese kritisch zu hinterfragen. Die Devise ist das vielzitierte Mantra DYOR – Do Your Own Research. Ebenjene Research wollen wir…

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Bitcoin für Syrien: Anarchistische Hacktivisten befeuern Revolution in Rojava

Im vom Krieg gezeichneten nordsyrischen Rojava wollen kurdische Aktivisten Wirtschaftssanktionen mit Hilfe von Kryptowährungen überwinden. Eine vom anarchistischen Krypto-Programmierer Amir Taaki unterstützte Gruppe will dort Bildungsstätten für Kryptografie und Kryptowährungen aufbauen. So soll eine neue ökonomische Infrastruktur für eine junge Demokratie entstehen, die unabhängig von den umliegenden Staaten funktioniert.Die Lage in Rojava, der Demokratischen Föderation Nordsyriens, ist derzeit friedlich, aber alles andere als stabil. Nach sechs Jahren Krieg sind die kurdischen Bewohner dort Opfer der Wirtschaftssanktionen, die von allen umliegenden Staaten – Syrien, Iran, Irak und der Türkei – erzwungen werden. Die Menschen in Rojava wünschen sich wirtschaftliche und gesellschaftliche Autonomie und hoffen nun, in Kryptowährungen ein effektives Werkzeug zur Selbstverwaltung gefunden zu haben.Rojava – Hoffnung für Demokratie im Krisenherd?Rojava ist eine Region im Norden Syriens entlang der türkischen Grenze. Die circa fünf Millionen Einwohner dort gehören hauptsächlich der kurdischen Minderheit an, aber auch Assyrer, Turkmenen und zahlreiche andere Ethnien sind dort vertreten. Bis vor wenigen Jahren war dies eine ländliche und wenig beachtete Gegend, in der die Kurden von ihren Nachbarn Türkei, Syrien, Irak und Iran keinerlei rechtliche Anerkennung erhielten. Als 2011 die Proteste gegen das syrische Regime wuchsen, zog Assad seine Truppen aus den kurdischen

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UPDATE: 310-Bitcoin-Rätsel geknackt

Am 10. Oktober berichtete BTC-ECHO von der Bitcoin-Schatzsuche, die seit einer Weiche in den sozialen Netzwerken kursierte. Ein unbekannter Reddit-Nutzer hatte eine kryptographische Verschlüsselung veröffentlicht, die insgesamt vier verschiedene Private Keys enthält – einer davon im Wert von 310 Bitcoin. Gestern Abend, am 10. Oktober, wurde das Rätsel schließlich geknackt – eine Resthoffnung bleibt den Schatzsuchern jedoch noch.Zur Erinnerung: Aktuell kursiert eine virtuelle Schatzsuche im Netz, bei der die Gewinnerin oder der Gewinner die Chance hatten, insgesamt 310 Bitcoin z

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Bitcoin-Kurs fällt, Bitfinex blockiert Fiat-Einzahlungen

Nachdem Bitcoin und so gut wie alle Altcoins in der Nacht vom 10. auf den 11. Oktober gefallen waren, hat die Bitcoin-Börse Bitfinex kurzerhand alle Fiat-Einzahlungen blockiert. Das kann Zufall sein, wirft aber in Angesicht der Ereignisse in letzter Zeit kein gutes Licht auf die Exchange.Bitcoin-Trader könnten sich angesichts des aktuellen Falls beim Bitcoin-Kurs denken: Schnell den Dip kaufen, bevor es wieder nach oben geht. Das mag möglich sein, jedoch nicht mit Bitfinex.Denn wie The Block berichtet, kann man dort seit heute Morgen keine Einzahlungen mit Fiatwährungen mehr tätigen:Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man – sofern man keine Fiatrücklagen auf der Exchange hat – auch keine Kryptowährunge

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Frankreich: Bitcoin-Scam kostet Anleger 31 Millionen Euro

Bitcoin-Scam: Die französische Finanzaufsicht Autorité des Marchés Financiers (AMF) hat bekannt gegeben, dass seit Anfang dieses Jahres Betrüger mehr als 700 Krypto-Anleger um insgesamt 31 Millionen Euro erleichtert haben. Grund hierfür sei das blinde FOMO-Verhalten der Betroffenen.Spätestens im Dezember letzten Jahres haben sich viele Krypto-Interessierte geärgert, dass sie nicht früher in Bitcoin & Co. investiert haben. Aus diesem Gefühl, eine Chance bereits verpasst zu haben, und die Angst, den richtigen Zeitpunkt für den Sprung auf die abhebende Mondrakete erneut zu verschlafen, erwu

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Bitcoin fällt innerhalb von 30 Minuten um mehr als 5 Prozent

Heute, am 11. Oktober, erlebten Kryptowährungen einen erneuten Rückschlag, wobei Bitcoin (BTC) innerhalb von knapp 30 Minuten mehr als 5 Prozent verlor und unter die 6.300 Dollar-Marke fiel. Bitcoin auf Talfahrt Gegen 3 Uhr morgens begann die Talfahrt der führenden Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. Bitcoin fiel von knapp 6.600 Dollar auf einen Tiefstwert von 6.260 Dollar. Zwar sind Crypto-Investoren mit der starken Volatilität von Kryptowährungen vertraut, doch ein Abfall um mehr als 5 Prozent in nur wenigen Min

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Bitcoin, Ethereum und Ripple – Kursanalyse KW41 – Die zähe Seitwärtsphase hält an

Nach wie gibt es vor keine richtungsweisende Entscheidung bei den gängigen Kryptowährungen. Die Seitwärtsphase hält an. Das verheißungsvolle Chartmuster wurde noch nicht aufgelöst.  BTC (BTC/USD)   Die Schwankungsbreite beim Bitcoin-Kurs hat aus prozentualer Sicht einen neuen Tiefstand erreicht. Diese beträgt derzeit nur 300 US-Dollar bzw. 5 Prozent. Der Abwärtstrend hält. Aktuell reicht die Kraft auch noch nicht aus, diesen anzulaufen. In den letzten drei Tagen kam der Bitcoin erneut an die Unterkante der Wolke des Ichimoku-Kinko-Hyo-Indikators und ist wieder daran abgeprallt. Erneut sind die gleitenden Durchschnitte im Tageschart uneins und liefern keine eindeutige Interpretationsweise.Bullishe Variante:   Der Bereich 5.877 bis 6.025 US-Dollar kann verteidigt werden. Im Bestfall bleiben bereits tiefere Kurs als 6.300 US-Dollar aus und der Bitcoin läuft den Aufwärtstrend an. Dieser verläuft derzeit bei 7.000 US-Dollar – Tendenz fallend. Mit einer Kurssteigerung über diesen ist auch die Wolke des Ichimoku-Kinko-Hyo-Indikators überboten. Deutlich höhere Relevanz wird aber bei diesem Ausbruch über den Abwärtstrend die aufgelöste Formation haben. Ein Ausbruch über den genannten Abwärtstrend geht einher mit der Auflösung des fallenden Dreiecks. Eine nicht regelkonforme Auflösung birgt enormes Potenzial und könnte den Bitcoin an die 8.000-US-Dollar-Marke heranführen. Weitere Kurssteigerungen folgen bei einem Überschreiten. Die Ziele liegen dann bei:9.261 US-Dollar9.726 US-Dollar11

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Bitcoin-Schatzsuche: 310 BTC zu gewinnen

Bitcoin kostenlos? Was nach einem billigen Werbegag klingt, scheint tatsächlich zu stimmen. Im Internet ist nämlich die „bitcoin challenge“ aufgetaucht. In einem Mosaik aus Zahlen, Linien, einer Adresse, einer Nachricht und einer Signatur verstecken sich über 310 BTC. Zwei von vier Preisen sind bereits vergeben.Es ist doch eine Seltenheit, dass es Bitcoin umsonst gibt – zumindest auf moralisch vertretbarem Wege. Zwar sind Angriffe auf Börsen keine Seltenheit. Beispiele wie Phishing-Angriffe auf Binance, der kürzliche Hack der japanischen Börse Zaif oder der legendäre Fall, bei dem Mt.Gox über 1

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Bitcoin: Mining-Profitabilität auf dem absteigenden Ast

Obwohl die Mining-Erlöse in den ersten sechs Monate dieses Jahres bereits sämtliche Erträge aus 2017 übertreffen, haben die Bitcoin-Miner Schwierigkeiten, rentabel zu wirtschaften. Aufgrund der steigenden Hashrate sinkt der Nettogewinn in der Industrie seit Jahresbeginn kontinuierlich. Dies stellt vor allem kleinere Player vor Herausforderungen.Der Bärenmarkt fordert auch von der Mining-Industrie Opferbereitschaft. Trotz höherer Umsätze haben viele Miner Schwierigkeiten, rentabel zu wirtschaften. Dies liegt insbesondere an der steigenden Hashrate, berichtet die Krypto-Plattform Diar. So hat sich die Hashrate bei Bitcoin innerhalb von vier Monaten von 28 Billiarden Hashes pro Sekunde (28 EH/s) auf aktuell 50 EH/s fast verdoppelt. Am 27. August erreichte sie sogar einen Spitzenwert

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Bitcoin stirbt, Bitcoin explodiert – FUD vs. FOMO

Bitcoin stirbt, Bitcoin explodiert: Das sind derzeit die beiden vorherrschenden Stimmungen am Krypto-Markt. FUD-Schreier und FOMO Sapiens reißen sich die Zepter aus der Hand, während sich die Banken durch die offene Hintertür ins Wohnzimmer schleichen. Bitmain soll zudem das Ökosystem vernichten. Und der Bitcoin-Kurs? Pendelt gemächlich seitwärts. Die Lage am Mittwoch.Es ist nicht so, als ob man sich als Nachrichtenportal für Bitcoin und Blockchain gänzlich davon frei machen könnte. Die marktschreierischen Zukunftsprognosen à la „Bitcoin-Kurs bis Jahresende bei 1.000.000 US-Dollar“ erregen mindestens genauso viel Aufmerksamkeit wie bedrohliche Prognosen, die befürchten lassen, dass Bitmain das gesamte Ökosystem zerstört. Da hilft nur eines: einordnen.FUD: Kann man Bitcoin vernichten?Der anstehende Börsengang von Bitmain kann durchaus Sorgen bereiten. Was da stattfindet, ist eine weitere Zentralisierung von Macht, die alles andere als ein dezentrales Geldsystem ist. Bitmain ist nicht nur im Besitz von 70 bis 80 Prozent der Mining-Geräte, das Unternehmen betreibt auch selbst viele Bitcoin-Miner. Dass Bitmain also deutlich zu viel Macht hat ist kaum zu bestreiten. Auch dass Bitmain mit ihrer Antpool-Mining-Kolonie recht nahe an den 51 Prozent für einen Angriff auf die Blockchain ist, kann selbst härteste Bitcoin-Enthusiasten dazu bringen, sich die Haare zu raufen.Antbleed und die Reaktion der CommunityDoch ausfallen müssen sie deshalb noch lange nicht: Denn genau solche Gefahren sind es

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