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„Entwicklung mit Hochdruck“ – Volkswagen bekräftigt Blockchain-Engagement

Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen bekräftigt sein Engagement im Kryptobereich und bekennt sich zur Blockchain. Man arbeite derzeit mit Hochdruck daran, die Technologie für Kunden erlebbar zu machen, heißt es im jüngsten Blog-Post des Konzerns. Aktuell stecke der Konzern in der Entwicklung dreier konkreter Anwendungsmöglichkeiten von Distributed-Ledger-Technologien.Die Potentiale der Blockchain liegen weit über den Möglichkeiten von Kryptowährungen. Nun will man diese nutzen und „die Blockchain auf die Straße bringen“.  Dies ist die Botschaft, die der deutsche Automobilriese Volkswagen (VW) kürzlich auf seiner Website verkündet.Im Juni hatten die Wolfsburger bereits auf der CEBIT erste Schritte im Kryptobereich präsentiert und ein Pilotprojekt mit dem Berliner Unternehmen IOTA vorgestellt. Dieses soll die Übertragung von PKW-Software auf sichere Füße stellen.Nun bekräftigt VW sein Engagement im Blockchain-Bereich. Auf der

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Ethereum: Casper und das „Nothing-at-Stake“-Problem

Ethereum-Programmierer suchen bereits seit knapp vier Jahren nach einer tragfähigen Alternative zur energieintensiven Konsensbildung per Proof-of-Work-Verfahren. Das Casper-Protokoll, (vorerst) ein Hybrid aus Proof of Work (POW) und Proof of Stake (PoS), soll das Umsatteln des Ethereum-Netzwerks von PoW zu PoS ermöglichen. Ein Überblick der zugrunde liegenden Problematik der Konsensbildung und den aktuellen Stand der Casper-Entwicklung.Bisher ist das Proof-of-Work-Verfahren der gängigste Weg zur Konsensbildung bei Blockchains. Der Mechanismus kommt nicht nur bei Bitcoin, der Mutter aller Kryptowährungen, zum Einsatz. Mit Ethereum setzt auch die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung auf PoW. Man wollte sich aber schon früh für den Fall wappnen, dass PoS bei den Minern beliebter wird oder andere Gründe einen Wechsel zwingend erforderlich machen sollten. Und so begann man bereits im Jahr 2014 mit Forschungen zu alternativen Mechanismen der Konsensbildung.Schwächen des Proof-of-Work-VerfahrensDas Proof-of-Work-Verfahren ist berüchtigt für seine katastrophale Energieeffizienz. Das ist teilweise im Sinne des Erfinders. Schließlich soll ein hoher Rechenaufwand böswillige Miner davor abschrecken, illegitime Transaktionen durchzuführen oder die Blockchain nach seinem Gutdünken zu forken. Unter diesem Aspekt hat sich das Verfahren bewährt, doch die Umweltbilanz bleibt katastrophal. Mit wachsender Mining Difficulty steigt der Rechen- bzw. Energieaufwand quasi-proportional. Nach Schätzungen von digiconomist.net liegt der aktuelle Energieverbrauch alleine für das Bitcoin-Mining bei rund 73,12 TWh im Jahr, Tendenz: (zwangsläufig) steigend. Mit dieser Energiemenge könnte man fast sieben Millionen US-Haushalte versorgen. Der Energiebedarf für eine einzige Transaktion ist mit über 200 Millionen Kilowattstunden derzeit so hoch, dass er 31 Haushalte am Tag abdecken könnte. Bitcoin-Mining ist für 0,33 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs…

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China: Kommunistische Partei veröffentlicht Blockchain-Fibel für Führungskader

Die Kommunistische Partei Chinas, die seit 1949 das Reich der Mitte regiert, gibt seinem Führungskader ab sofort eine Blockchain-Fibel an die Hand. Wie die Parteizeitung People’s Daily berichtet, steht den Parteimitgliedern seit diesem Montag, dem 13. August, ein entsprechender Reader zur Verfügung. Damit wird sich das Blockchain-Engagement der Volksrepublik um ein weiteres Puzzleteil ergänzt. Während Peking Kryptowährungen den Kampf angesagt hat, versucht die Regierung derzeit, das Wachstumspotential der Technologien entschieden zu nutzen.Nur was verstanden wird, kann Anwendung finden – dies hat auch die Kommunistische Partei (KP) begriffen. Um ihren Mitgliedern und vor allem dem Führungskader die Blockchain-Technologie näherzubringen, hat die chinesische Kaderpartei nun eine Blockchain-Fibel herausge

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Decentraland will Grenzen von Blockchain-Gaming erweitern

Es erinnert ein wenig an eine Mischung aus Minecraft, SimCity und Second Life: In Decentraland können Gamer Landteile kaufen, modifizieren, mit anderen Nutzern interagieren und eigene Inhalte verkaufen. Das Besondere an der Plattform suggeriert bereits der Name. So nutzt Decentraland die Ethereum-Blockchain, um jedem Nutzer die volle Kontrolle über sein Stückchen Land zu verleihen. Dadurch wird das Spiel insgesamt dezentralisiert verwaltet.Als Decentraland vor anderthalb Jahren in die Testphase ging, konnte man auf der Open-Source-Plattform über die Blockchain Eigentumsrechte an virtuellen Grundstücken erwerben. Auf dem „eigenen Grund und Boden“ kann man dann nach Herze

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Tech-ECHO KW 32 – Ethereum-Shorting, alte Probleme bei Bitcoin Cash und Bitcoin via Textnachricht

Bitcoin, Bitcoin Cash und Litecoin haben Wege entwickelt, Transaktionen über das Handy oder Telegram zu initiieren. Ein paar Sicherheitslücken und Attacken bei Augur, Bitcoin Cash und Ethereum sorgten für kurze Sorgen. Die Bugs konnten aber behoben werden.Und wieder ist eine Woche vergangen! Der Tech-Sektor hat sinkende Kurse weiter fallen lassen und sich auf das fokussiert, was er am besten kann. Statt #HODL ist dort weiterhin #BUILDL das Schlagwort. In dieser Auflage vom Tech-ECHO schauen wir nicht nur auf die neueren Entwicklungen, sondern beispielsweise auch auf eine schöne Visualisierungsplattform verschiedener Größen im Bitcoin-Ökosystem. Außerdem werden mit dem Blick auf eine Attacke auf das Ethereum-Netzwerk und die Erfahrungen eines Bitcoin-Core-Developers bei der Weitergabe einer Sicherheitslücke bei Bitcoin Cash betrachtet. Shorting-Möglichkeiten auf einem DEX, ein Patent für die Überweisung von Bitcoin über Textnachrichten und Neuerungen aus dem Bereich der Miner runden diesen Tech-Rückblick ab. Aber kommen wir zu den News…Bitcoin: Neuer Core-Client, schöne Visualisierungen und Bitcoin-Transaktionen über TextnachrichtenIm Bitcoin-Ökosystem ist sicherlich als erstes der neue Bitcoin Core Client zu nennen. Die Version 0.16.2 ist vor Kurzem veröffentlicht worden. Es handelt sich dabei eher um einen Minor Release. Wirkliche Neuerungen kommen mit dieser Version nämlich nicht, eher gab es einige Bugfixes und Optimierungen. Ein Beispiel dafür ist, dass Zeilenumbrüche an das Ende von Log Messages angefügt wurden, sodass der Log weniger wie eine Wall of Text aussieht. Wichtig ist noch zu sagen, dass mit dieser Client-Version generierte Wallets nicht mit älteren Clients kompatibel sind.Mit OXT haben die Leute von Samuraiwallet ein Tool zur Datenanalyse…

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Premiere: Weltbank beauftragt CBA mit erstem Bond auf Blockchainbasis

Die Weltbank hat Australiens größte Bank, die Commonwealth Bank of Australia (CBA), mit der Erschaffung des weltweit ersten Blockchainbonds beauftragt. Dies gab die CBA heute in einer Pressemitteilung bekannt. “Blockchain Offered New Debt Instrument” – kurz: bond-i – so lautet der Name der neuen Anleihenform, die von der Weltbank in Auftrag gegeben wurde. Es handelt sich dabei um einen sogenannten “Kangaroo Bond”, auch bekannt als “Matilda Bond”. Kangaroo Bonds sind eine auf den australischen Dollar lautende Anleihe, die auf dem australischen Markt von einem ausländischen Unternehmen ausgegeben wird. Das Ziel: die Aufnah

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Web 3.0 – Das Internet der Blockchains?

Steht das Internet vor einem evolutionären Sprung? Bisher ist der Vormarsch blockchainbasierter Unternehmen ein weitestgehend stiller Prozess abseits des Mainstreams. Glaubt man Visionären wie dem erfolgreichen Blockchain-Unternehmer Matteo Gianpietro Zago, könnte sich das jedoch bald ändern. Demnach bewegen wir uns in Richtung eines Internets der Blockchains – das Web 3.0. Doch was genau ist damit gemeint und wo liegen die Unterschiede zur jetzigen Version des World Wide Web? Begleitet uns auf eine kurze Zeitreise durch die Geschichte des Internets und – noch viel wichtiger – wagen wir einen Blick in dessen mögliche Zukunft.Web 1.0 – Statische Homepages ohne InteraktionsmöglichkeitAlles begann mit dem Web 1.0. Die erste Form unseres Internets war eine simple Aneinanderreihung von statischen Homepages, die im Endeffekt eine Abbildung der realen Welt darstellten. So gehörte es für Unternehmen etwa ab Ende der 90er-Jahren zum guten Ton, neben einer Telefonnummer auch eine Homepage auf der Visitenkarte vorzeigen zu können.Wir wählten uns mit Modems ins Netz ein, brauchten Stunden, um einen Song herunterzuladen und wenn mal so etwas wie Interaktion stattfand, dann höchstens in den damals beliebten Chatrooms.Web 2.0 – Das Mitmach-WebEs war das Web 2.0, das der ersten Version des Internets den Rang ablief. Anfang der 2000er-Jahre machte sich ein neues Phänomen breit: User-generated Content.War eine Kommunikation zwischen Produzent und Konsument in der ersten Version des Internets – ähnlich wie beim Fernsehen – praktisch nicht vorhanden, so lieferte das Internet immer mehr Wege, die Nutzer mit einzubeziehen.Es entstanden ungeahnte Möglichkeiten, eigene Inhalte ohne großen finanziellen und zeitlichen Aufwand mit der…

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Indien: neuer Blockchain-Bezirk in Hyderabad geplant

In Hyderabad plant die Regierung des indischen Bundesstaates Telangana den Aufbau eines eigenen Stadtteils für Startups mit dem Schwerpunkt auf die Blockchain-Technologie. Um neuen Unternehmen dieser Branche zu helfen, ging man eine Partnerschaft mit der ortsansässigen Mahindra Satyam AG ein, die ihren Kunden diverse IT-Dienstleistungen anbietet.Kürzlich haben die beiden Parteien nach Angaben der Economic Times eine Art Vorvertrag abgeschlossen, um die Entschlossenheit aller Beteiligten zu demonstrieren. Ziel der gemeinsamen Aktion ist es, dass Hyderabad

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Müllfrei dank Blockchain – Philippinen wollen Blockchain im Gewässerschutz einsetzen

Die philippinischen Behörden wollen die Blockchain-Technologie im Gewässerschutz einsetzen. Dabei ist ihr Ziel, den durch die Hauptstadt Manila fließenden Pasig von Plastikmüll zu befreien. Zu diesem Zweck ist die zuständige Behörde Philippines’ Pasig River Rehabilitation Council (PRRC) eine Partnerschaft mit den Blockchain-Unternehmen CypherOdin und BOTcoin eingegangen. Gemeinsam will man nun ein Pilotprojekt ausarbeiten. Glückt das Vorhaben, wollen die Entwickler ihr Wissen weitertragen. Weltweit dürften Folgekandidaten ähnlicher Projekte bereits Schlange stehen.Nil, Ganges, Amazonas, Yangtse – die größten Flüsse dieser Welt sind auch die, die am stärksten unter Verschmutzung leiden. Ein wenig bekannter, kürzerer Wasserlauf, der jedoch ebenfalls seit Jahren von Plastikmüll überquillt, ist der philippinische Pasig. Eine Kooperation d

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