Solidity: Wie programmiert man Smart Contracts? (Teil 3)

Seit Vitalik Buterin Ethereum entwickelt hat, sind Smart Contracts aus dem Blockchain-Ökosystem nicht mehr wegzudenken. Doch was steckt hinter den „schlauen Verträgen“? In fünf Teilen erkundet Ingo Rammer für uns die Implikationen der Technologie. Heute: Wie programmiert man Smart Contracts?Teil 1: Smart Contracts: Heilsbringer oder bessere Datenbank?Teil 2: Mehr als nur Kryptowährungen: Transaktionen und Smart ContractsSolidity: Schritt für SchrittWie programmiert man Smart Contracts? In den Beispielen in diesem Artikel werde ich Solidity verwenden – die Contracts sind daher auf jedem Ethereum-Derivat, sowohl für öffentliche als auch private Blockchains lauffähig. Die vorgestellten Konzepte lassen sich jedoch auch für die meisten anderen Blockchains anwenden. Der Grund für die Wahl von Solidity ist die Verfügbarkeit von einfach nutzbaren Entwicklungswerkzeugen: So gibt es mit der Open-Source-Entwicklungsumgebung Remix eine Möglichkeit, Solidity-Code lokal zu entwickeln, zu testen und zu debuggen, ohne die Notwendigkeit, Verbindung mit einem echten Blockchain-Netzwerk aufzunehmen.Als ersten Schritt müssen wir ein Datenmodell definieren, das den Ist-Zustand der Daten des Smart Contract festlegt. Stark vereinfacht dargestellt, umfasst dieser Grundzustand in unserem Fallbeispiel die folgenden drei Aspekte:Festlegung der Identität des Regulators – hier die der Bundesnetzagentur. Transaktionen, die von dort gesendet werden, haben zusätzlich die Berechtigung, eine Telefonnummer erstmalig mit einem Betreiber zu verknüpfen.Definition einer Schlüssel-/Wert-Zuordnung, vergleichbar mit einem Dictionary. Diese Zuordnung erlaubt die Feststellung der Identität des aktuellen Betreibers für jede eingetragene Telefonnummer.Definition einer weiteren Schlüssel-/Wert-Zuordnung, die für jede Telefonnummer, die sich gerade in einer Portierung befindet, die Identität des Portierungsziels (des neuen Mobilfunkbetreibers) festhält.(Bei der oben beschriebenen Datenstruktur handelt es sich selbstverständlich um eine starke Vereinfachung.…

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Bitcoin, Ethereum und Ripple – Kursanalyse KW42 – Der Schub nach oben verpufft

Endlich: Die Volatilität ist wieder zurück – sollte man meinen. Am 15. Oktober gab es eine deutliche Aufwärtsbewegung bei Bitcoin, Ethereum, XRP und anderen Kryptowährungen. Vorerst handelt es sich dabei aber nur um eine Eintagsfliege, denn die Chance, einen nachhaltigen Ausbruch zu kreieren, wurde nicht genutzt.Bitcoin (BTC/USD)Nach einem Verlaufstief bei 6.200 US-Dollar kam Bewegung in den Bitcoin-Kurs. Die Aufwärtsbewegung am 15. Oktober war deutlich und lag in der Spitze bei 20 Prozent Kurszuwachs. Mit dieser hat der Bitcoin gar die Oberkante des fallenden Dreiecks überboten. In der letzten Analyse wurde bereits erwähnt, dass ein Durchbruch den Bitcoin an die 8.000-US-Dollar-Marke führen kann. Das Hoch lag bei 7.600 US-Dollar. Wer den Durchbruch „nach Anleitung“ gehandelt hat, konnte knapp 9 Prozent Kursgewinn realisieren. Die schlechte Nachricht für alle längerfristigen Investoren: Der Ausbruch aus dem fallenden Dreieck konnte nicht mittels Tagesschlusskurs bestätigt werden. Die Volatilität hat wieder deutlich abgenommen und der Kurs befindet sich im oberen Bereich der Wolke des Ichimoku-Kinko-Hyo-Indikators. Immerhin: Die gleitenden Durchschnitte liefern nun ein kurzfristiges Long Signal.Bullishe Variante:Die schnelle Aufwärtsbewegung war ein Vorgeschmack auf das, was folgen kann, wenn das fallende Dreieck bullish aufgelöst wird. Der Bitcoin konsolidiert den Anstieg auf dem aktuellen Niveau und erreicht erneut den Abwärtstrend. Die Wolke des Ichimoku-Kinko-Hyo-Indikators ist damit überboten. Im Anschluss kommen Kurssteigerungen über den Abwärtstrend zustande. Diese haben auch auf Tagesschlusskurs-Basis Bestand. Die 8.000-US-Dollar-Marke rückt wieder in den Fokus. Wird diese auch nachhaltig überboten, liegen die Kursziele bei:9.261 US-Dollar9.726 US-Dollar11.540 US-DollarBearishe Varia

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Mehr als nur Kryptowährungen: Transaktionen und Smart Contracts (Teil 2)

Seit Vitalik Buterin Ethereum entwickelt hat, sind Smart Contracts aus dem Blockchain-Ökosystem nicht mehr wegzudenken. Doch was steckt hinter den „schlauen Verträgen“? In fünf Teilen erkundet Ingo Rammer für uns die Implikationen der Technologie. Heute: Transaktionen und Smart Contracts.Teil 1: Smart Contracts: Heilsbringer oder bessere Datenbank?Transaktionen und Smart ContractsIm Fallbeispiel der Rufnummernzuordnung können auf Seite der Smart Contracts (in einer sehr stark vereinfachten Sichtweise) drei Arten von Transaktionen identifiziert werden:Die Bundesnetzagentur führt für eine erstmalig vergebene Telefonnummer eine initiale Zuordnung zu einem Anbieter durch.Im Zuge einer Portierung fordert der neue Mobilfunkbetreiber vom bisherigen Anbieter eine Übertragung einer Nummer zu sich an.Der bisherige Mobilfunkbetreiber bestätigt nach Information und Rückbestätigung durch den Vertragsnehmer die Portierung einer Nummer zum neuen Anbieter oder lehnt sie ab.Um diesen Prozess klassisch mit einer replizierten Datenbank zu lösen, würde der Betreiber der Datenbank typischerweise die Lese- und Schreiblogik trenn

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Über 3 Millionen US-Dollar: Geldsegen für die Ethereum-Forschung

Die Ethereum Foundation um Vitalik Buterin packt zum vierten Mal die Finanzspritze aus. Damit soll der Blockchain-Forschung eine Cash-Injektion in Höhe von drei Millionen US-Dollar verpasst werden. Als die Ethereum Foundation (EF) zum Jahresbeginn ihr Subventionsprogramm für Ethereum-Entwickler verkündete, sollte es zunächst ausschließlich um die Förderung von Projekten gehen, die sich der Skalierungsproblematik annehmen. Man entschloss sich jedoch bereits im März dafür, die Kategorie „Skalierbarbeit“ um die beiden Bereiche „Nützlichkeit“ und „Sicherheit“ zu ergänzen. Die Kategorie Nützlichkeit bezieht sich dabei sowohl auf die Verbesserung der Entwicklungsumgebung für die Ethereum-Developer („D

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Smart Contracts – Heilsbringer oder bessere Datenbank-Trigger? (Teil 1)

Seit Vitalik Buterin Ethereum entwickelt hat, sind Smart Contracts aus dem Blockchain-Ökosystem nicht mehr wegzudenken. Doch was steckt hinter den „schlauen Verträgen“? In fünf Teilen erkundet Ingo Rammer für uns die Implikationen der Technologie. Heute: Der technische Hintergrund von Smart Contracts.Zum technischen Hintergrund von Smart ContractsWer sich in den letzten Monaten im Businessumfeld von Blockchains umgehört hat, der weiß Bescheid: Smart Contracts sind nahezu magische Problemlöser, von der automatisierten Abrechnung von Solarstrom und anderen Güterlieferungen bis hin zum selbstständigen Auslösen von Vertragsstrafzahlungen in eng überwachten Bereichen wie den vereinbarten Höchsttemperaturen einer Kühlkette. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielseitig, scheinen sogar endlos. Doch was davon stimmt und was ist Hype? Und vor allem: Was steckt technisch wirklich dahinter?Um die Rolle von Smart Contracts zu verstehen, ist es wichtig, dass wir uns zuerst kurz vor Augen führen, was eine Blockchain eigentlich ist. Auf der untersten inhaltlichen Ebene handelt es sich um eine Liste signierter Aussage

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Bitcoin fällt innerhalb von 30 Minuten um mehr als 5 Prozent

Heute, am 11. Oktober, erlebten Kryptowährungen einen erneuten Rückschlag, wobei Bitcoin (BTC) innerhalb von knapp 30 Minuten mehr als 5 Prozent verlor und unter die 6.300 Dollar-Marke fiel. Bitcoin auf Talfahrt Gegen 3 Uhr morgens begann die Talfahrt der führenden Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. Bitcoin fiel von knapp 6.600 Dollar auf einen Tiefstwert von 6.260 Dollar. Zwar sind Crypto-Investoren mit der starken Volatilität von Kryptowährungen vertraut, doch ein Abfall um mehr als 5 Prozent in nur wenigen Min

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Bitcoin, Ethereum und Ripple – Kursanalyse KW41 – Die zähe Seitwärtsphase hält an

Nach wie gibt es vor keine richtungsweisende Entscheidung bei den gängigen Kryptowährungen. Die Seitwärtsphase hält an. Das verheißungsvolle Chartmuster wurde noch nicht aufgelöst.  BTC (BTC/USD)   Die Schwankungsbreite beim Bitcoin-Kurs hat aus prozentualer Sicht einen neuen Tiefstand erreicht. Diese beträgt derzeit nur 300 US-Dollar bzw. 5 Prozent. Der Abwärtstrend hält. Aktuell reicht die Kraft auch noch nicht aus, diesen anzulaufen. In den letzten drei Tagen kam der Bitcoin erneut an die Unterkante der Wolke des Ichimoku-Kinko-Hyo-Indikators und ist wieder daran abgeprallt. Erneut sind die gleitenden Durchschnitte im Tageschart uneins und liefern keine eindeutige Interpretationsweise.Bullishe Variante:   Der Bereich 5.877 bis 6.025 US-Dollar kann verteidigt werden. Im Bestfall bleiben bereits tiefere Kurs als 6.300 US-Dollar aus und der Bitcoin läuft den Aufwärtstrend an. Dieser verläuft derzeit bei 7.000 US-Dollar – Tendenz fallend. Mit einer Kurssteigerung über diesen ist auch die Wolke des Ichimoku-Kinko-Hyo-Indikators überboten. Deutlich höhere Relevanz wird aber bei diesem Ausbruch über den Abwärtstrend die aufgelöste Formation haben. Ein Ausbruch über den genannten Abwärtstrend geht einher mit der Auflösung des fallenden Dreiecks. Eine nicht regelkonforme Auflösung birgt enormes Potenzial und könnte den Bitcoin an die 8.000-US-Dollar-Marke heranführen. Weitere Kurssteigerungen folgen bei einem Überschreiten. Die Ziele liegen dann bei:9.261 US-Dollar9.726 US-Dollar11

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Vitalik Buterin: Ethereum ohne seinen Gründer?

Mit einer Reihe von Tweets hatte Ethereum-Gründer Vitalik Buterin in der vergangenen Woche für Verwirrung gesorgt. Im Gespräch mit anderen Usern ließ er zunächst durchblicken, eventuell in Zukunft kürzer treten zu wollen. Später stellte er jedoch klar, dass an ein baldiges Ausscheiden aus der Ethereum-Foudation nicht zu denken sei. Wie Apple mit dem verstorbenen Steve Jobs und Tesla mit dem – manchmal bereits mit Jobs verglichenen – Elon Musk ist auch Ethereum nahezu unzertrennlich mit seiner Führungsfigur verbunden. Doch was passiert, sollte Vitalik Buterin, Ethereum-Co-Founder und Head der Ethereum Foundation, einmal abtreten und sich anderen Dingen widmen? Diese Frage stellte sich am vergangenen Freitag, dem 5. Oktober, auf plötzliche und unerwartete Weise.„Vitalik, wie stellst du dir eigentlich deinen Abschied vor?“Twitter-Nutzer Raz

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Ethereum ohne Vitalik Buterin könnte bald Realität werden

Immer wieder machen Gerüchte die Runde, Vitalik Buterin würde planen, Ethereum zu verlassen, um sich auf andere Projekte zu konzentrieren. Auf Twitter machte das 24-jährige Wunderkind jetzt Andeutungen, die darauf schließen lassen, dass bald tatsächlich Schluss sein könnte. Wird Buterin Ethereum den Rücken kehren? Buterin ist Erfinder und Mitbegründer von Ethereum, einer dezentralen Entwicklungsplattform, dessen Kryptowährung „Ether“ zum Ende des letzten Jahres einen rasanten Preisanstieg erlebte. Nachdem Ether (ETH) im Januar 2018 auf ein Allzeithoch von knapp 1.400 US-Dollar anstieg, fie

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BitMEX-Studie: ICOs leiden kaum am Ethereum-Kurs

In einer neuen Studie untersuchte BitMEX gemeinsam mit TokenAnalyst die Billanz von ICOs. Dabei ging es vor allem darum, herauszufinden, ob ICOs unter dem derzeitigen Kursfall von Ethereum leiden müssen. Wie es aussieht, haben die meisten ICOs ihre Schäfchen bereits ins Trockene gebracht.2017 war das Jahr der ICOs. Vor allem gegen Ende des Jahres schossen überall neue Projekte aus dem Boden. Diese versprachen neue Token und warben mit einer hohen Effizienz. Die Use Cases mögen sich unterschieden haben, doch immer wollte man schneller, effektiver

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