Die Lage am Mittwoch: Bitcoin und der Kampf gegen Banken

Bitcoin war angetreten, um etwas Aufwind in das verstaubte Finanzsystem zu bringen. Dafür war jenes mehr als bereit: Die Pleite der Lehman Brothers, Misstrauen in das Bankensystem und das Platzen der Immobilienblase war der ideale Nährboden für eine dezentrale Kryptowährung. Nun, knapp neun Jahre später, sieht die Lage wieder etwas anders aus. Von Bitcoin, Banken und der Suche nach Dezentralisierung.Es scheint, als ob derzeit überall Brücken gebaut werden. Sie alle sind dem Versuch geschuldet, das so oft als „traditionell“ bezeichnete Finanzysystem mit jenem „neuen“ Krypto-Ökosystem zu verkuppeln. Da verbindet sich der Gedanke der Dezentralität mit der Idee einer zentralen Steuerung von Währungen und findet nicht so recht zusammen. Die Lage am Mittwoch.Die neuen Bitcoin-BrückenBitwala sorgte in der vergangenen Woche für Wirbel in der Krypto-Community. Mit ihrer Bitwala Card und dem dazugehörigen Bankkonto konnten sie zum Launch ihrer Aktion 30.000 Kunden in der Voranmeldung überzeugen. Diese können ihr Konto folglich nutzen, um zwischen Kryptowährungen und Fiatwä

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Goldman Sachs investiert in Blockchain-Plattform

Goldman Sachs hat in Veem investiert. Der Bankenriese fördert den Blockchain-Zahlungsdienstleister, der sich nichts Geringeres auf die Fahnen geschrieben hat, als den SWIFT-Standard anzugreifen. Auch andere hochkarätige Investoren scheinen an die Vision des Unternehmens zu glauben.Goldman Sachs erkennt zunehmend die Chancen, die sich durch die Blockchain-Technologie ergeben. Zwar hat sich der Bankenriese bzw. einige seiner Vertreter in der Vergangenheit alles andere als positiv gegenüber Bitcoin und anderen Kryptowährungen geäußert. Dennoch: Die darunter liegende Blockchain-Technologie rückt offenbar näher in das Bewusstsein des New Yorker Unternehmens. Denn nun hat Goldman S

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„Die Kurse werden wieder anziehen”: Sir Howard Davies im Interview

Sir Howard Davies gilt als einer der führenden Finanzexperten weltweit. Ein Blick auf seinen Lebenslauf verrät, warum. Von 1995 bis 1997 war Davies stellvertretender Direktor der Bank of England, von 1997 bis 2003 Vorsitzender der britischen Finanzmarktaufsicht FSA sowie elf Jahre als Direktor für die Risikoabteilung des Bankenriesens Morgan Stanley zuständig. Heute leitet Davies die krisengebeutelte Royal Bank of Scotland und berät nebenbei Fonds sowie die chinesischen Finanzbehörden. Wie es um die Zukunft des Bitcoin steht, welche Auswirkungen Kryptowährungen für Zentralbanken haben und welche Rolle die Blockchain dabei spielt – hierzu beantwortete Howard Davies BTC-ECHO einige Fragen.Das Interview wurde vom Englischen ins Deutsche übersetzt. BTC-ECHO: Während der Bitcoin im vergangenen Jahr in astronomischen Höhen schwebte, verglichen Sie den drohenden Crash der Krypto-Ökonomie mit Dantes Inferno. Seit dem Allzeithoch im Dezember von 19.783 US-Dollar ist der Bitcoin-Kurs stark gesunken. Das Inferno ist eingetreten, der Bitcoin jedoch nicht völlig ausgebrannt. Wie sehen Sie die Zukunft von Kryptowährungen? Besteht eine Chance, dass sich der Bitcoin aus seiner Asche erhebt?Howard Davies: Meine Dante-Anspielung bezog sich auf den Vers „Gebt die Hoffnung auf, alle, die ihr hier hineingeht.“ Dabei ging es mir vor allem um die Warnung an Kleinanleger, die dachten, mit Bitcoin-Investments könne leichtes Geld verdient werden. Ich hoffe, ein paar Leute haben zugehört! Die jüngsten Preisstürze haben bewiesen, dass Kryptowährungen hochvolatile Investments sind. In Zukunft könnten sie aber weiterhin eine Rolle spielen und ich glaube, dass die Kurse wieder anziehen werden – zumindest zu einem gewissen Grad. Ich glaube allerdings, dass

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„Die Kurse werden wieder anziehen”: Sir Howard Davies über Bitcoin und Blockchain

Sir Howard Davies gilt als einer der führenden Finanzexperten weltweit. Ein Blick auf seinen Lebenslauf verrät, warum. Von 1995 bis 1997 war Davies stellvertretender Direktor der Bank of England, von 1997 bis 2003 Vorsitzender der britischen Finanzmarktaufsicht FSA sowie elf Jahre als Direktor für die Risikoabteilung des Bankenriesens Morgan Stanley zuständig. Heute leitet Davies die krisengebeutelte Royal Bank of Scotland und berät nebenbei Fonds sowie die chinesischen Finanzbehörden. Wie es um die Zukunft des Bitcoin steht, welche Auswirkungen Kryptowährungen für Zentralbanken haben und welche Rolle die Blockchain dabei spielt – hierzu beantwortete Howard Davies BTC-ECHO einige Fragen.Das Interview wurde vom Englischen ins Deutsche übersetzt. BTC-ECHO: Während der Bitcoin im vergangenen Jahr in astronomischen Höhen schwebte, verglichen Sie den drohenden Crash der Krypto-Ökonomie mit Dantes Inferno. Seit dem Allzeithoch im Dezember von 19.783 US-Dollar ist der Bitcoin-Kurs stark gesunken. Das Inferno ist eingetreten, der Bitcoin jedoch nicht völlig ausgebrannt. Wie sehen Sie die Zukunft von Kryptowährungen? Besteht eine Chance, dass sich der Bitcoin aus seiner Asche erhebt?Howard Davies: Meine Dante-Anspielung bezog sich auf den Vers „Gebt die Hoffnung auf, alle, die ihr hier hineingeht.“ Dabei ging es mir vor allem um die Warnung an Kleinanleger, die dachten, mit Bitcoin-Investments könne leichtes Geld verdient werden. Ich hoffe, ein paar Leute haben zugehört! Die jüngsten Preisstürze haben bewiesen, dass Kryptowährungen hoch-volatile Investments sind. In Zukunft könnten sie aber weiterhin eine Rolle spielen und ich glaube, dass die Kurse wieder anziehen werden – zumindest zu einem gewissen Grad. Ich glaube allerdings, dass

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Goldman Sachs CFO sagt, aktuelle Berichte über Crypto Trading Desk sind „Fake News“

Martin Chavez, Chief Financial Officer von Goldman Sachs, soll während einer kürzlich stattgefunden Konferenz gesagt haben, dass die aktuellen Gerüchte um die Pläne des Unternehmens „Fake News“ seien. Am Mittwoch berichtete Business Insider unter Berufung auf eine anonyme Quelle, Goldman Sachs würde die Einführung eines seit Monaten geplanten „Crypto Trading Desks“ vorerst auf Eis legen. Goldman Sachs arbeitet „an einer Art Derivat für Bitcoin“ Laut einem Bericht von CNBC, hat sich Chavez während einer Rede auf der TechCrunch Disrupt Conference in San Francisco zu den Gerüchten wie folgt geäußert: „Ich hätte nie gedacht, d

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Bitcoin verliert 5% nachdem Goldman Sachs Pläne für Krypto-Handel zurückstellt

Die größten Kryptowährungen mussten heute, am 05. September, wieder starke Verluste einstecken, nachdem Goldman Sachs die Pläne für den Aufbau eines Krypto-Handelsschalters zurückstellt. Bitcoin, Ethereum und Co. müssen Kursverluste einstecken Bitcoin (BTC), die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, fiel in den letzten Stunden um knapp 5 Prozent. Bei Ethereum (ETH) war der Verlust mit über 10 Prozent sogar mehr als doppelt so hoch. Auch andere Kryptowährungen wie XRP, Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC) blieben von dem Abschwung nicht verschont, wie dem Screenshot zu entnehmen ist. Goldma

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Goldman Sachs sieht Bitcoin-Kurs weiter fallen

Der US-Investmentriese Goldman Sachs geht davon aus, dass die Kurse von Kryptowährungen weiter fallen werden. Entsprechendes geht aus einer aktualisierten Version des Jahresausblicks des Unternehmens hervor, die am 3. August veröffentlicht wurde. Damit bestätigt Goldman Sachs ihre bearishe Positionierung zu Bitcoin & Co. vom Januar dieses Jahres.Der Sinkflug des Bitcoin-Kurses seit seinem Allzeithoch im Dezember vergangenen Jahres wird voraussichtlich noch andauern. Zu dieser Einschätzung kommt Goldman Sachs in dem Update zu ihrem „(Un)Steady as She Goes“ getauften Jahresausblick vom Beginn dieses Jahres.In diesem stellte Goldman Sachs einen „Kryptowährungswahn“ fest, der zu den sechs größte

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Goldman Sachs: Wie krypto-affin ist der neue CEO David Solomon?

Goldman Sachs: Wie krypto-affin ist der neue CEO David Solomon?Bei Goldman Sachs gab es einen Wechsel an der Führungsspitze. David Salomon wird Lloyd Blankfein ablösen, der den Chefposten seit 2006 inne hatte. Salomon, der bislang als COO fungierte, gilt Kryptowährungen gegenüber als aufgeschlossen.Die Gerüchte über einen Führungswechsel bei dem US-amerikanischen Bankenriesen haben sich bestätigt: Gestern gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt, dass COO David Salomon neuer Chief Executive Officer wird. Am 15. Juli hat die New York Times bereits unter Berufung auf Insideraussagen über die bevorstehende Personalentscheidung berichtet. Während sein – für Wall-Street-Verhältnisse – lang

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Gut für Bitcoin? David Solomon wird neuer CEO von Goldman Sachs

Gut für Bitcoin? David Solomon wird neuer CEO von Goldman Sachs Die Goldman Sachs Group hat heute bekannt gegeben, dass Lloyd C. Blankfein als Chief Executive Officer (CEO) in den Ruhestand treten wird und dass der Verwaltungsrat David M. Solomon als Nachfolger ernannt hat. Salomon gilt als „Bitcoin-freundlich“ und sagte im letzten Monat in einem Interview mit Bloomberg, dass Goldman Sachs an weiteren Bitcoin- und Kryptowährungsdienstleistungen für das hauseigene Portfolio interessiert sei. Goldman Sachs will Angebot für Bitcoin-Dienstleistungen erweitern Laut Solomon bietet Goldman Sachs seinen Kunden bereits öffentlich gehandelte Derivate an, die an Bitcoin gebunden sind. Das Unternehmen beobachtetet den Markt für Kryptowäh

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