Bitcoin Ade, hallo Ripple? Das Meinungs-ECHO KW38

Ein vergeblicher Appell der „Krypto-Mom“, bullishe Töne von Ripple Labs und ein Abgesang auf Bitcoin. Ein bunter Korb an Meinungen machte diese Woche im Kryptospace die Runde. Das Meinungs-ECHO.Altcoin-Apokalypse2019 wird das Jahr des Bitcoin-Rebounds. Davon zeigt sich Sunny Singh, COO des Kryptozahlungsdienstleisters BitPay, überzeugt. Im Gegensatz zu den Altcoins, die zum Untergang verdammt seien, werde die Mutter aller Kryptowährungen aufgrund guter Adaptionsperspektiven überleben.„[…]nächstes Jahr werden Sie sehen, wie das Gerede der großen Marktteilnehmer Wirklichkeit wird, wo Goldman einen Trading Desk einführt, Fidelity ein Bitcoin-Produkt auf den Markt bringt, Square Bitcoin-Verarbeitung für Händler anbietet und BlackRock einen ETF … So wird das alles Wirklichkeit, und jeder wird eine Adoption sehen. Und dann wird der Preis wieder steigen.”sagte der BitPay-COO der US-Nachrichtenagentur Bloomberg.Generische Statements aus dem FinanzministeriumAuch der Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat sich zum Thema Kryptowährungen geäußert – wenn auch höchst generisch:„Ob das als Währungsmodell eine Perspektive hat, würde ich heute bezweifeln,“fachsimpelte Scholz laut der Nachrichtenagentur Reuters beim deutsch-niederländischen Armeekorps. Ferner wies er auf den Energiebedarf von Kryptowährungen hin, auf eine mögliche Blase und auf die Notwendigkeit der Beobachtung von Terrorismus-Finanzierung. Dennoch wolle er nicht für die nächsten 30 Jahre sprechen.Die „Krypto-Mom“ unterstreicht ihre ForderungenHester M. Peirce, jenes Mitglied de

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Die Lage am Mittwoch: XRP im Aufschwung, Bitcoin-Kurs weiter im Krebsgang

Der XRP-Kurs kann sich über zweistellige Kurszuwächse freuen, während Krypto-Primus Bitcoin sich weiterhin seitwärts bewegt. Vorwärts geht indes die Firma Hansainvest, und zwar in Richtung eines deutschen Blockchain-Fonds. Tezos lanciert sein Mainnet und fährt mit seinem XTZ-Token ein ebenfalls zweistelliges Wochenplus ein. Bitfinex-Abkömmling Ethfinex will anonymes Trading ermöglichen und in Washington formiert sich eine Lobby für Blockchain-Technologie und Kryptowährungen. Die Lage am Mittwoch.XRP-Kurs zieht anNach einiger Verzögerung hat der Kurs des XRP-Token nun doch auf die bevorstehende Markteinführung von xRapid reagiert – mit einem Sprung von 0,27 US-Dollar auf aktuell 0,32 US-Dollar. Kein Wunder: Sollten die von Ripple kolportierten 120 Banken tatsächlich auf die xRapid-Plattform setzen, ginge das nicht ohne den Erwerb von XRP-Token. Am Montag reagierte der Markt noch verhalten auf die xRapid-Ankündigung. Diese Vorsicht hat sich am 18. September dann in Optimismus verwandelt: Der XRP-Lurs ist in den letzten 24 Stunden ist der XRP-Kurs um über 20 Prozent gestiegen.Tezos: XTZ-Kurs von Mainnet-Start beflügeltAuch bei Tezos haben technologische News zu Kursanstiegen des hauseigenen Tokens geführt. Seit 17. September ist das Mainnet von Tezos online.

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Über Cypherpunks und Hacktivism im BTC-ECHO Podcast

Das White Paper von Bitcoin fand seinen Ursprung auf der Mailing-Liste der sogenannten „Cypherpunks“. Ebenso zählen viele der Bitcoin-Denker und -Entwickler zu dieser ominösen Bewegung. Da schließt sich die Frage an: Was ist ein Cypherpunk überhaupt?In dieser Folge des BTC-ECHO Podcasts geht es daher um die ideologischen Wurzeln von Bitcoin. Phil und ich werfen einen Blick auf die Ursprünge der Cypherpunks, das Manifest und Phänomene, die diese Ideologie hervorbrachte. Ein prominentes Beispiel ist der digitale Schwarzmarkt „Silk

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Tech-ECHO KW37 – Leichter Lightning Client, Mimblewimble und Stablecoins

Neben einem Light Client für das Lightning Network war die Kalenderwoche 37 vor allem von Neuerungen im Ethereum-Netzwerk und verschiedenen Stable Coins geprägt. Doch auch andere Themen wie ein Patentstreit zwischen Bitmain und Whatsminer oder Mimblewimble prägten die Woche. Im Bitcoin- und Bitcoin-Cash-Umfeld lagen in der vergangenen Woche wohl alle Augen auf den Debatten zwischen Roger Ver, Jimmy Song und Tone Vays. Im Ethereum-Ökosystem entwickelte sich viel beim Sharding, einem neuen Testnet und Token-Standard. Auch bei anderen Kryptowährungen blieb die Zeit nicht stehen.Im IOTA-Umfeld arbeitete das Team an einer Lösung für das Volatilitätsproblem, verschiedene Stable Coins traten ins Rampenlicht und mit Beam gibt es eine neue Kryptowährung mit dem auf Anonymität fokussierten MimbleWimble. Generell gab es im Blockchain-Bereich Patentstreitigkeiten und mit ASIC Boost kam wieder ein Geist aus der Vergangenheit ins Bitcoin-System.Ein leichter Lightning Client für BitcoinIn dieser Woche blieb es an der Development-Front um Bitcoin vergleichsweise ruhig, jedoch konnte Lightning Labs einen Meilenstein erreichen: Am 10. September hat Tankred Hase die neue Version des Lightning App vorgestellt. Das Besondere: Die App soll als Light Client laufen – auch auf Smartphones. Es ist mit dieser App also nicht mehr notwendig, eine eigene Lightning Full Node zu betreiben. Aktuell ist die App mit dem Testnet verbunden. Jene, die „in it for the technology“ sind, können die App herunterladen und über einen Faucet (dank Lightning auch wieder für Bitcoin verfügbar) etwas „Spielgeld“ auf den Light Client überweisen.Ethereum: Neuer Meilenstein bei Sharding und das Görli-Testnet Vlad Zamfir hat gemeinsam mit Steve Marx und anderen einen Proof…

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Fiat ist tot, es lebe der Bitcoin! Meinungs-ECHO KW#37

Der Bitcoin-Kurs konnte innerhalb des letzten Monats nur zarte Zuwächse verzeichnen. Auch der EMA 20 spricht nach wie vor eine bearishe Sprache. Doch die Bullen sind sich einig: Bitcoin steht Großes bevor, Fiat geht unter. Das Meinungs-ECHO.Der letzte große Börsencrash ist nun bereits seit 10 Jahren Geschichte. Kurz nachdem Lehman Brothers Konkurs anmeldete, meldete Satoshi Nakamoto etwas ganz anderes an: Das dezentrale, auf einem Peer-to-Peer-Netzwerk aufbauende digitale Geldsystem Bitcoin. Die Entwicklung des Kurses war seither wenig geradlinig. Die oft beklagte Volatilität ist nach wie vor eine Eigenschaft des Bitcoins, die viele nicht überzeugt.Nicht so Kim DotCom. Der neuseeländische Unternehmer prophezeit viel mehr den erneuten Untergang des Finanzsystems und schwört auf Kryptowährungen:„Vertraut mir. Kauft Krypto und Gold. Euer US-Dollar wird wertlos werden. Mit dem Crash der US-Wirtschaft werden auch alle alten Währungen zusammenbrechen. Die Zeiten werden hart. Aber euch wird es gut gehen, wenn ihr ein paar eurer Assets absichert. Der große Crash kommt zu 100 Prozent.“Trust me. Buy crypto and gold. Your USD will become worthless. With US economic col

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Video-Empfehlung(en) der Woche: Roger Ver vs Tone Vays und Jimmy Song

Wie BTC-ECHO berichtete, war das Zusammentreffen von Roger Ver und Jimmy Song ein Höhepunkt der Blockchain Cruise – später stieß noch Tone Vays hinzu. In der Debatte lernt man viel über die Argumente beider Seiten – und über unterschiedliche Formen der Argumentation. Ein Teil von BTC-ECHO konnte die Debatte zwischen Jimmy Song und Roger Ver live erleben, Tobias Schmidt hat sie kommentiert. Warum ihr also noch einen Artikel widmen? Zum einen gilt bei weltl

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Wie man seine Kryptos vor Hacking schützt

Der Boom der Kryptowährungen hat nicht nur viele hungrige Investoren angezogen, sondern auch Hacker. Mittlerweile sind einige übliche Angriffsvektoren bekannt, wie zum Beispiel das Sim-Hijacking und das Clipboard-Hacking. Wer weiß, wie, kann sein Geld relativ leicht vor einer Cyber-Attacke schützen.Sim-Hijacking umgeht die 2FADie Schwachstelle beim sogenannten Sim Hijacking oder Sim Swapping sind nicht etwa die Nutzer, sondern meistens die Mobilfunkbetreiber. Die Attacke könnte alle treffen, die ihre Telefonnummer für eine sogenannte 2-Factor-Authentication (kurz: 2FA) benutzen.Bei der 2FA fordert der Login zwei voneinander unabhängige Bestätigungen, dass es sich tatsächlich um den echten Nutzer handelt. Zum einen ist dies das übliche Login-Passwort, zum anderen ist es ein einmaliger Code, der per E-Mail, SMS oder in einer Applikation angezeigt wird. Nach dem Login mit dem Nutzernamen und Passwort muss man dann den einmaligen Code eingeben.Ist als zweiter Faktor eine Telefonnummer angegeben, können Angreifer wie folgt vorgehen: Sie rufen bei

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Meinungs-ECHO KW34 – „Faketoshi” forkt die Bitcoin Cash Community

Möchtegern-Satoshi Craig Wright will dem ursprünglichen Bitcoin-Ideal mit „Bitcoin Satoshi Vision“ gerecht werden. Vitalik Buterin grätscht von der Seite rein, während Anthony Pompliano und Tom Lee darüber spekulieren, wann der BTC-Kurs sich zum nächsten Allzeithoch aufschwingt. Das Meinungs-ECHO für die Kalenderwoche 34.Fork der Fork: Bitcoin CashCraig „Faketoshi“ Wright sieht die bevorstehende Fork bei Bitcoin Cash kritisch und mit Satoshi Nakamotos ursprünglicher Vision einer dezentralen P2P-Währung unvereinbar. BTC sei bewusst mit gewissen Einschränkungen erschaffen worden, um als stabile Währung fungieren zu können. Das ständige Hinzufügen neuer Opcodes, wie es auch für den BCH-Fork „Bitcoin ABC” vorgesehen ist, sei nicht im Sinne des Erfinders:„Die Leute verstehen nicht, dass Bitcoin begrenzt ist in dem, was es kann und wie es verändert werden kann. Das ist beabsichtigt. Bitcoin ist so konzipiert, dass er stabiles Geld ist. Und aus diesem Grund ist er nicht so angelegt, dass neue Opcodes angehängt

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Tech-ECHO KW 34: Skriptfreie Atomic Swaps zwischen Bitcoin-ähnlichen Netzwerken und Colored Coins

Developer im Bitcoin-Umfeld haben viel über Rebalancing im Lightning Network diskutiert, Bitcoin Cash kann nun weitere Ansätze für Tokenisierung vorweisen und die Bank of America hat ein kryptorelevantes Patent eingereicht. Wenn man hinter China, ETF-Drama und „Preisvorhersagen“ von Experten sah, tat sich auch diese Woche eine interessante Welt mit technischen News und Insights auf. Klar, auch im technischen Bereich hat sich diese Woche nicht so viel getan. Aber insgesamt kamen doch wieder eine Menge an interessanten Neuigkeiten zusammen. Im Bitcoin-Bereich sind das eher Proposals und Paper, bei anderen Altcoins handelt es sich um bereits realisierte Neuerungen. Bezüglich Ethereum schauen wir auf FOMO3D beziehungsweise wie jemand den Preis für sich beanspruchen konnte. Schließlich können sowohl die Bank of America als auch Factom Patente im Blockchain-Bereich vorweisen. Aber genug der Vorrede, let’s dive right in!Bitcoin: Stubborn Mining, Rebalancing im Lightning Network und Atomic Swaps ohne SkriptNeben Analysen über das Bitcoin-Vermögen von Satoshi Nakamoto gab es einige interessante Veröffentlichungen im Bitcoin-Bereich. Starten wir mit einem interessanten, wenn auch sehr komplexen Paper: Cyril Grunspan und Ricardo Perez-Marco analysieren in einem Paper unterschiedliche Varianten des sogenannten „Stubborn mining“. Dabei handelt es sich um eine Variationen des Selfish Minings, bei der Miner eine Reihe von Blöcken zurückhalten, bis man eine längere Version der Originalchain generiert hat. Im erwähnten Paper wird die Profitabilität der verschiedenen Stubborn-Mining-Varianten genauer analysiert.Bezüglich Lightning Network hat Robert Olsson ein Rebalancing Scheme vorgeschlagen. Das Lightning Network ist, wie an anderer Stelle erklärt, ein Netzwerk aus Payment Channels. Unter bestimmten Umständen kann ein Rebalancing der…

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