Sambische Notenbank warnt vor Risiken mit Bitcoin & Co.

Die Bank of Zambia (BoZ) gab am 12. Oktober ein Kommuniqué zum Status von Kryptowährungen wie Bitcoin in Sambia heraus. Demnach weisen Kryptowährungen zwar einige Charakteristika von Geld auf, gelten aber nicht als gesetzliche Zahlungsmittel. Eine kürzlich veröffentlichte Pressemitteilung der Notenbank erlaubt es, einen Blick auf den sambischen Umgang mit Bitcoin & Co. zu werfen. Die BoZ betont darin unter anderem ihr Monopol auf die Herausgabe von Banknoten:„[D]er Bank of Zambia Act beschränkt das Recht zur Herausgabe von Banknoten […] ausschließlich auf die BoZ. Kryptowährungen sind kein gesetzliches Zahlungsmittel in der Republik Sambia.“Zwar ist der Handel mit Kryptowährungen nicht verboten, die BoZ weist aber explizit auf die damit verbundenen Risiken hin

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SEC ermittelt gegen hunderte ICOs

Die US-amerikanische Börsenaufsicht Security and Exchange Commission (SEC) ermittelt dem Vernehmen nach gegen eine ganze Reihe von Initial Coin Offerings (ICOs). Dabei geht es im Speziellen um die Frage, ob ICOs juristisch betrachtet Wertpapiere sind und damit dem besonderen Investorenschutz unterliegen. Die SEC scheint härte Bandagen anzulegen. Wie Decrypt Media berichtet, befindet sich seit Jahresbeginn eine Vielzahl von ICOs im Fadenkreuz von SEC-Ermittlungen. Eine ganze Reihe von Unternehmen hätte demnach formelle Vorladungen erhalten. Dem Bericht zufolge, haben die Unternehmen von den Ermittlungsverfahren erst durch die Vorladungen erfahren.Juristisch steht die Frage im Raum, an welche Investoren die Token verkauft wurden. Denn in ICOs dürf

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Regulierungs-ECHO KW41 – Viele Initiativen auf den Weg gebracht

In der zurückliegenden Woche ist rund um den Globus mal wieder viel in Sachen Regulierung geschehen. In unserem Regulierungs-ECHO blicken wir zum Wochenausklang zurück und fassen zusammen, was wann wo und von wem gesagt, gedacht oder beschlossen wurde.Chile: Parlament für Blockchain-AdaptionZwei chilenische Abgeordnete haben einen Antrag zur stärkeren Adaption der Blockchain-Technologie ins Parlament eingebracht. Wie das lokale Nachrichtenportal Fortin Mapocho berichtet, richten sich Miguel Angel Calisto und Giorgio Jackson direkt an Präsident Sebastian Pinera. Die Forderung: Die Blockchain in allen öffentlichen Institutionen des Landes zu implementieren. Die Vorzüge, die eine solche Implementierung mit sich bringen würde, sind in dem Dokument direkt mit aufgeführt.Ukraine: Arbeitergruppe für Krypto-BesteuerungDas ukrainische Finanzministerium will sich zukünftig stärker mit Kryptow

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Kontensperrungen in Brasilien: Konflikt zwischen Banken und Bitcoin-Börsen

Haben brasilianische Banken die Konten von Bitcoin-Börsen gesperrt? Dies werfen diverse Börsen den südamerikanischen Geldinstituten seit geraumer Zeit vor. Demnach haben die Banken ohne nachvollziehbaren Grund seit 2015 immer wieder Konten von Börsen für Kryptowährungen eingefroren oder eingeschränkt. Die Zahlungsinstitute wiederum behaupten, die Ursache sei die mangelnde Transparenz der Exchanges in den Handelsregistern gewesen. Zudem hätten viele Handelsbörsen den Banken bei der Konteneröffnung ihr Geschäftsfeld nicht eindeutig mitgeteilt. Der Konflikt zwischen Banken und dem Bitcoin-Ökosystem geht in die nächste Runde. Wer in Brasilien ein Konto eröffnet, muss der Bank eindeutig mitteilen, zu welchem Zweck er dies benötigt – so ist es dort gängige Praxis.

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Japanische Regierung beruft krypto-affinen Minister

Im Zuge der Kabinettsumbildung, die in der letzten Zeit in der japanischen Regierung stattgefunden hat, wurden einige Ministerposten durch Premierminister Shinzo Abe neu besetzt. Diese Entwicklung spülte unter anderem auch Takuya Hirai ins Kabinett, einen ausgewiesenen Krypto-Experten und -Befürworter. Was können wir von Japans neuem Minister für Forschung, Technologie und IT erwarten?In der vergangenen Woche bildete der konservative japanische Premierminister Shinzo Abe sein Kabinett kräftig um und entließ eine Reihe von Ministern aus seiner Regierung. Während die meisten Schlüsselresorts dabei unberührt und mit Vertrau

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Regulierungs-ECHO KW40 –„Krypto ist die Zukunft des Geldes“

In der zurückliegenden Woche ist rund um den Globus mal wieder viel in Sachen Regulierung geschehen. In unserem Regulierungs-ECHO blicken wir zum Wochenausklang zurück und fassen zusammen, was wann wo und von wem gesagt, gedacht oder beschlossen wurde.Indien: Doch keine Forschungsgruppe zu Blockchain und KryptoIn den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Gerüchte darüber gegeben, dass die indische Zentralbank eine Einheit zur Erforschung von Blockchain und Kryptowährungen eingesetzt habe. Diese Gerüchte gingen auf einen Bericht von Coin Crunch India hervor, den die RBI jedoch nie von offizieller Seite bestätigte. Auf Anfrage der Zeitung gab die RBI jetzt bekannt, dass keine neue Einheit für die Erforschung von Kryptowährungen gegründet wurde.Japan: Selbstregulierungsgruppe setzt strenge Regeln einDie Japan Virtual Currency Exchange Association (JVCEA) möchte die Regeln, an die sich die teilnehmenden Krypto-Börsen halten müssen, verschärfen. In d

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Südkorea: Parlamentarier wollen ICO-Verbot kippen

In Südkorea gilt seit Ende 2017 – wie in China – ein Verbot für Initial Coin Offerings. Eine Initiative aus dem südkoreanischen Parlament macht sich nun daran, dieses Verbot wieder zu kippen. Als Begründung geben die Abgeordneten an, dass sie die Entwicklung der Blockchain-Technologie durch das ICO-Verbot beeinträchtigt sehen. Die Älteren werden sich noch erinnern: Der September 2017 war kein guter Monat für die Krypto-Ökonomie. Das lag vor allem an der Volksrepublik China, die zunächst alle Initial Coin Offerings im Land verbot und wenig später auch die Krypto-Börsen des Landes verwies. Quasi im Windschatten des großen Nachbarn legte auch Südkorea der heimischen Krypto-Ökonomie einige Ketten an und sprach seinerseits ein Verbot von Initial Coin Offering

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CFTC Vorsitzender: Kryptowährungen sind „hier um zu bleiben“

J. Christopher Giancarlo, Vorsitzender der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), hat kürzlich seine Haltung gegenüber Kryptowährungen unmissverständlich klargestellt. In einem Interview mit CNBC sagte Giancarlo, Kryptowährungen wären „hier um zu bleiben“ und, dass sich Regulierungsbehörden für Innovationen öffnen sollten. Ansicht der CFTC unterscheidet sich von der SEC Kryptowährungen beschäftigen gerade viele Regulatoren auf der ganzen Welt. Besonders die auf Kleinanleger fokussierte Securities and Exchange Commission (SEC) war in den letzten Wochen häufig in den Schlagzeilen, nachdem die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde einige Vorschläge zur Einführung eines Bitcoin-ETFs ablehnte ode

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USA: Ripple bezahlt Lobbyisten mit XRP

In Washington D.C. wächst die Lobby für Bitcoin, Ethereum & Co. Eine neue Gruppierung hat sich nun unter der Federführung von Ripple zusammengefunden. Gemeinsam will man Regulatoren wie die US-Börsenaufsicht SEC zu krypto-freundlichen Entscheidungen bewegen.Der Name soll Programm sein: Die „Koalition zur Wahrung von Amerikas Internet des Wertes“ (Securing America’s Internet of Value Coalition) hat sich zusammengefunden, um den Gesetzgebern in Washington D.C. auf die Finger zu schauen – und selbige zum Unterzeichnen krypto-freundlicher Gesetze zu bewegen. Die Koalition setzt sich aus FinTech-Unternehmen aus dem Raum San Francisco zusammen. Bei ihrem prominentesten Mitglied handelt es sich um die Blockchain-

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Nach Hack: Japanische Bitcoin-Börsen wollen neue Regeln

Japanische Bitcoin-Börsen haben sich zusammengeschlossen, um Sicherheitsmaßnahmen gegen künftige Angriffe zu treffen. Die neuen Regeln werden jedoch kaum Einfluss auf die Sicherheit der Börsen haben. Ein Kampf gegen Windmühlen?Es war wohl jener berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Am 17. September stahlen Unbekannte Kryptowährungen im Wert von 59 Millionen US-Dollar von der Exchange Zaif. Darunter die stattliche Summe von 5.966 Bitcoin sowie einige Reserven an Bitcoin Cash und MonaCoin. Zunächst dachten die Betreiber der Börse lediglich, dass es sich um einen Serverfehler handelte. Am näch

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