Tante Emma findet dank IoT zu alter Stärke zurück / Studie der Unternehmensberatung BearingPoint und des IIHD Instituts analysiert, wie IoT für den stationären Handel zum “Game Changer” wird

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Frankfurt am Main / Worms (ots) – Selbständig arbeitende Staubsauger und Rasenmäher gehören inzwischen zum Alltag, vor ein paar Jahren noch undenkbar. Und das ist nur die sichtbare Spitze des riesigen Eisberges Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Es geht um die Vernetzung von “intelligenten” Geräten, die selbstlernend agieren und automatisiert Entscheidungen treffen sowie autonom Handlungen ausführen. Diese Entwicklung schreitet rasant in vielen Wirtschaftsbereichen voran und führt zur Transformation etablierter Geschäftsmodelle, Denkmuster sowie gesamter Wertschöpfungslogiken. Prognosen zufolge werden bis 2020 7,6 Milliarden Geräte in Firmen vernetzt sein und die weltweiten Unternehmensausgaben in IoT um jährlich 14 Prozent auf dann 1,4 Billionen US-Dollar wachsen (Gartner, 2017). Die Handelsbranche wird sich durch diese Entwicklung maßgeblich verändern. Transformation etablierter Geschäftsprozesse – IoT wird zum “Game Changer” im Handel In der durch die Digitalisierung des Kunden und seiner Verhaltensweisen geprägten Ära “Retail 4.0” ermöglicht IoT neue Wege, um mit dem Konsumenten in Interaktion zu treten. Die Vorteile des Online-Handels lassen sich künftig auch im stationären Handel mit dem Smartphone als zentralem “Connector” zwischen Kunde und Händler realisieren. Neue Produkte und Dienstleistungen entstehen, indem die Geräte die Verhaltensweisen und Bedürfnisse der Konsumenten lernen, Problemlösungen entwickeln und diese schnell an die Konsumenten zurückspielen. Damit geht eine Verlagerung der Informationsverarbeitung vom Back- hin zum Front-End einher. Daten werden direkt beim Konsumenten verarbeitet und Entscheidungen und Handlungen initiiert, was sich in einer deutlich höheren Handlungsgeschwindigkeit widerspiegelt. Routinekäufe des Konsumenten werden in letzter Konsequenz sogar von den Geräten eigenständig übernommen und lösen beim Händler eine automatisierte Bestellung sowie den Warenversand aus. Bestandsübersicht in Echtzeit, kundenzentrierte Sortimentsgestaltung sowie personalisierte Kundenkommunikation als zentrale Anwendungsfelder von IoT Aktuell ist zu beobachten, dass das Internet of Things in vielfältigen Konzepten durch namhafte Anbieter sowie Technologie-Start-ups Anwendung findet. Lösungsansätze basieren jedoch meist noch auf einzelnen, isolierten Ansätzen – ganzheitliche IoT-Konzepte sind in der heutigen Handelslandschaft bisher kaum zu finden. Echtzeitbestände stellen für Handelsunternehmen in einer hochdynamischen Wettbewerbslandschaft ein zentrales Erfolgskriterium dar – die Realisierung stellt sie jedoch vor große Herausforderungen. IoT bietet die Möglichkeit einer exakten Echtzeit-Bestandsübersicht. So hat zum Beispiel das US-amerikanische Mode-Label Levi’s in Kooperation mit Intel alle im jeweiligen Store befindlichen Produkte mit RFID-Tags ausgestattet, die durch einen zentralen Empfänger kontinuierlich überwacht werden. Im Falle von niedrigen Beständen wird dann automatisch eine Meldung ausgelöst und die fehlenden Produkte im Zentrallager nachgeordert. Die Analyse und Adjustierung von Sortimenten entlang der Kundenbedürfnisse ist eine zentrale Erfolgsprämisse. Um nachhaltig erfolgreich zu sein, müssen Sortimentsanpassungen schneller erfolgen als bei den Wettbewerbern – idealerweise automatisiert. Durch IoT sind Sortimentsauswertungen nun direkt am Point-of-Sale möglich. Die Konsequenz: Validere und differenziertere Entscheidungen in einer höheren Geschwindigkeit. Beim Besuch der deutschen Filiale von BASF Wein erhalten Kunden eine individualisierte Sortimentsauswahl in einem digitalen Regal präsentiert, abgestimmt auf deren Vorlieben und Geschmackspräferenzen, die in ihrem Kundenprofil hinterlegt sind. Wichtige Konsumenten-Daten können erfasst und Sortimente besser individuell abgestimmt werden. Personalisierte Angebote und Produktempfehlungen sind im Online-Handel ein etabliertes Mittel der Kundenkommunikation, das dem stationären Handel insbesondere aufgrund fehlender Lösungen zur Identifikation des einzelnen Kunden bisher verwehrt war. Die persönliche Kundenkommunikation wird durch IoT und die Verknüpfung mit dem Smartphone des Kunden als Empfängermedium nun ermöglicht. Beispielsweise sendet Starbucks seinen Kunden automatisiert personalisierte Angebote auf deren Smartphones, wenn sie sich in der Nähe einer Filiale befinden. In den USA versendet das

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